Hamburger SV: Pyrotechnik bald legal in deutschen Stadien? Warum die HSV-Fans einen wichtigen Beitrag leisten

Sind die Fans des Hamburger SV am Ende Wegbereiter für den legalen Einsatz von Pyrotechnik?
Sind die Fans des Hamburger SV am Ende Wegbereiter für den legalen Einsatz von Pyrotechnik?
Foto: imago images / Sportfoto Rudel

Hamburg. Pyrotechnik ist beim Hamburger SV wie in allen anderen deutschen Stadien strengstens untersagt. Dennoch schmuggeln die Ultras immer wieder bengalische Feuer oder andere Gegenstände mit auf die Tribüne, die dann abgebrannt werden.

Könnte das Spiel mit dem Feuer demnächst aber bald erlaubt werden? Wegweisend dafür wären auch die Fans des Hamburger SV, die bereits ein Pyro-Experiment durchgeführt haben.

Hamburger SV: Innenministerkonferenz will über Pyrotechnik sprechen

Rückblick: Im Februar gab es vor der Partie des HSV gegen Karlsruhe ein bisher einmaliges Pilotprojekt in Sachen Pyrotechnik im Stadion. Die Fans des Hamburger SV durften unter Aufsicht Rauchtöpfe abbrennen.

Mit dem Projekt sollte getestet werden, ob es Fans möglicherweise in Zukunft erlaubt werden könnte, Pyrotechnik im Stadion kontrolliert abzubrennen. Das Schauspiel wurde damals vom DFB abgenickt und von einer Fachfirma beaufsichtigt.

Nun regen sich weitere Stimmen, die über eine Erlaubnis solcher Ereignisse diskutieren wollen. „Wenn es gelingt, so etwas zu machen, in geordneten Bahnen – ohne, dass eine Gefährdungslage entsteht –, wäre ich bereit, darüber mal zu diskutieren“, sagt etwa der SPD-Politiker Georg Maier gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

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Maier ist Vorsitzender der Innenministerkonferenz, die sich als solche auch um die Belange des Sports in Deutschland kümmert, wie vor kurzem bei der Frage um die Fortsetzung der Bundesliga nach der Corona-Pause.

Pyros dürfen andere unter keinen Umständen gefährden

„Es gibt, wie ich finde, interessante Ansätze, Pyrotechnik zuzulassen“, fügte Maier hinzu, stellt allerdings auch klipp und klar fest: „Wenn Menschen gefährdet werden, darf so etwas nicht stattfinden.“

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Ob es in naher Zukunft allerdings zu einer Einigung kommt, darf bezweifelt werden. Nicht alle Innenministerkollegen von Maier sind von der Idee begeistert. Dennoch wäre es ein erster großer Schritt, sollten die Beteiligten über das Anliegen diskutieren. (mh)