Hamburger SV: Knallharter Thioune über Pollersbeck-Degradierung – „Vielleicht ein wenig HSV-müde“

Hamburger SV: Thioune sortiert Pollersbeck knallhart aus.
Hamburger SV: Thioune sortiert Pollersbeck knallhart aus.
Foto: imago images/MIS

Trainer Daniel Thioune hat beim Hamburger SV Nägel mit Köpfen gemacht. Die einstige Nummer eins, Julian Pollersbeck, wurde degradiert.

Mit seiner Entscheidung in der Torwartfrage hat HSV-Coach Daniel Thioune für Gesprächsstoff gesorgt.

Hamburger SV: Thioune knallhart – „Entscheidung gegen Julian“

Kurz vor Saisonende hatte Julian Pollersbeck das HSV-Tor zurückerobert. Unter Trainer Dieter Hecking zog er lange Zeit den Kürzeren und musste zusehen. Daniel Heuer-Fernandes bekam den Vorzug.

Nach der nächsten Horror-Saison beim Hamburger SV hegte Julian Pollersbeck Abwanderungsgedanken. Bislang war er aber nicht fündig geworden. „Es geht um das große Ganze, er beschäftigt sich ja seit geraumer Zeit mit Abwanderungs-Gedanken“, erklärte Thioune der „Bild“.

Thioune erklärte die erneute Degradierung des 26-Jährigen mit dessen Einstellung. „Wir brauchen einen Spieler, der mit 100 Prozent beim HSV ist und sich dieser Aufgabe verschreibt“, sagte Thioune in einem Interview dem Radiosender NDR 90,3. „Aber ich habe festgestellt, dass er vielleicht ein wenig HSV-müde ist.“

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Wer wird die neue Nummer eins beim Hamburger SV?

Ob nun Daniel Heuer Fernandes oder Tom Mickel die Nummer eins im Tor sein wird, ließ Thioune offen. „Es war die Entscheidung eher gegen Julian und noch nicht für einen der beiden“, sagte der 46 Jahre alte Trainer. Als eine Herausforderung sieht er dabei, wenn man „Person und Sache voneinander trennen muss“.

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Julian Pollersbeck bekannte sich selber aber nun zum Hamburger SV. Zumindest deutete seine Instagram-Story darauf hin. Dort postete er ein Bild im HSV-Trikot und schrieb dazu: „#nurderhsv“.(fs/dpa)