Hamburger SV: Thioune sortiert eiskalt aus – flüchtet ER jetzt zu einem anderen Verein?

Hamburger SV: Daniel Thioune greift eiskalt durch.
Hamburger SV: Daniel Thioune greift eiskalt durch.
Foto: imago images / Michael Schwarz

Das ist mal ein Paukenschlag vor dem letzten Vorbereitungsspiel des Hamburger SV am Samstag gegen Hertha BSC. Im Kampf um die Kaderplätze hat Trainer Daniel Thioune nun eine herbe Entscheidung getroffen.

Der Leidtragende dieses Entschlusses stand bisher zwischen den Pfosten. Nun könnte sich der Torwart des Hamburger SV einen neuen Verein suchen.

Hamburger SV: Keine Chance für Pollersbeck

Julian Pollersbeck kam als großer Hoffnungsträger zum Hamburger SV. Drei Jahre ist es nun schon her, dass der HSV 3,5 Millionen Euro für den 26-Jährigen auf den Tisch legte und ihn aus Kaiserslautern holte.

Nach einigen Höhen und Tiefen scheint nun aber das Ende für Pollersbeck in der Hansestadt erreicht. Thioune hat ihn nach den bisherigen Vorbereitungsspielen knallhart aussortiert. Davon berichtete zunächst die „Bild“.

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HSV-Coach entscheidet sich für Pollersbeck-Konkurrenten

Demnach habe sich der Coach für die beiden Pollersbeck-Widersacher Daniel Heuer Fernandes und Tom Mickel entschieden. Die beiden Keeper kämpfen beim Test gegen Hertha BSC um den endgültigen Startplatz im Tor des HSV.

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Die bisherigen Testergebnisse des HSV:

  • Gegen Hansa Rostock: 1:0
  • Gegen FC Midtjylland: 0:2
  • Gegen Randers FC: 1:2
  • Gegen VfB Stuttgart: 2:3
  • Gegen Feyenoord Rotterdam: 1:0

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„Die Entscheidung ist gefallen – gegen Pollersbeck!“, erklärte der Übungsleiter des Hamburger SV. Doch was führte zum Bruch mit dem einstigen U21-Europameister, der noch zum Ende der vergangenen Saison als Stammtorwart im Einsatz war?

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Offenbar fehlte Thioune bei seinem Torwart das klare Bekenntnis zum Verein. Seit einigen Wochen halten sich Gerüchte, dass Pollersbeck ohnehin den Verein wechseln möchte. „Es geht um das große Ganze, er beschäftigt sich ja seit geraumer Zeit mit Abwanderungs-Gedanken“, meint Thioune.

Wiedersehen mit Labbadia

Wenn der Hamburger SV am Samstag zum letzten Testspiel der Vorbereitung gegen die Berliner antritt, wird es zu einem Wiedersehen mit Bruno Labbadia kommen. Der Trainer der Hauptstädter war bereits zwei Mal für den HSV tätig.

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In seiner zweiten Amtszeit rettete er die Rothosen in der Relegation gegen Karlsruhe vor dem Sturz in die zweite Liga. Das Testspiel wird um 17 Uhr im Volksparkstadion angepfiffen. (mh)