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Hamburger SV: Vertrags-Wirrwarr! Bei welchem Club spielt Martin Harnik in der Relegation?

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Hamburger SV: Was passiert mit Harnik in der Relegation? Foto: imago images/Jan Huebner

Der Hamburger SV steuert geradewegs auf die dritte Relegation in den vergangenen fünf Jahren zu.

Für HSV-Stürmer Martin Harnik könnten es ganz besondere Spiele werden, weil die Relegation erst im Juli stattfindet.

Hamburger SV: Was passiert im Falle der Relegation?

Aktuell steht der Hamburger SV auf Platz drei in der 2. Bundesliga. Das würde bedeuten, dass der HSV wieder einmal in die Relegation müsste. Zuvor gäbe es allerdings noch einige Vertragsfragen zu klären.

Die Kontrakte von insgesamt neun Spielern laufen am 30. Juni aus. Die Relegation findet wegen der zwischenzeitlichen Corona-Pause allerdings erst am 2. und 6. Juli statt. Die Verträge müssten also um wenige Tage verlängert werden.

Bei Adrian Fein, Louis Schaub, Jordan Beyer, Joel Pohjanpalo, Timo Letschert, Christoph Moritz sowie Jairo Samperio gestaltet sich die Situation relativ simpel. Alle haben wohl schon signalisiert, dass sie für die Relegation verlängern wollen. Und auch die Leih-Clubs von Fein, Schaub, Beyer und Pohjanpalo werden dem HSV wohl keine Steine in den Weg legen.

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Während Kyriagos Papadopoulos Hamburg bereits verlassen hat, dürfte es bei Martin Harnik deutlich komplizierter werden. Der Angreifer ist ausgeliehen von Werder Bremen. Die Grün-Weißen kämpfen in der Bundesliga ebenfalls noch um die Relegation.

Werder bei Harnik gesprächsbereit

Es wäre also durchaus möglich, dass der HSV in der Relegation auf Werder Bremen trifft. Verlängern die Clubs die Harnik-Leihe, könnte er Werder in Liga zwei schießen. Für die Bremer darf er in keinem Fall kicken, er wäre in dem Falle gesperrt.

Werder zeigt sich gesprächsbereit. Gegenüber der „Sport Bild“ sagte Bremen-Chef Frank Baumann: „Es ist vom HSV noch niemand auf uns zugekommen, dementsprechend gab es wegen Martin noch keine Gespräche. Wenn es dazu kommen sollte, dass der HSV in der Relegation spielt, dann gibt es bei uns ein klares Verständnis, dass man den Spieler freistellt – unabhängig vom Gegner. Das gehört sich so aus Gründen des Fairplay und der Wettbewerbsintegrität. Da wird es keine Probleme geben.“

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Schießt Harnik den HSV dann in Liga eins, aktiviert sich eine Kaufpflicht. Die Hamburger müssten 1,5 Millionen für den 33-Jährigen überweisen. (fs)