Hamburg: Verrückt! Polizei setzt Blitzer außer Gefecht – damit sie endlich Ruhe hat

Die Polizei in Hamburg klebte einen Blitzer ab.
Die Polizei in Hamburg klebte einen Blitzer ab.
Foto: André Lenthe

So eine Situation wie am ersten Weihnachtstag in Hamburg erlebt man in der Regel eigentlich nicht. Dort setzten Polizisten einen Blitzer mit Klebeband außer Gefecht. Was bitte sollte das?

Eine Straße ohne Blitzer wurde so zum Weihnachtsgeschenk an die vielen Autofahrer im Stadtteil Hamburg-Heimfeld.

Hamburg: Ungewöhnlicher Einsatz für die Polizei

Weil der Blitzanhänger vor der Schule Ehestorfer Weg am ersten Weihnachtsfeiertag fleißig Bilder knipste und reihenweise teure Autofahrerporträts machte, klebten Polizisten der Wache 46 das Gerät kurzerhand ab.

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Mehrere Streifen Klebeband der Hamburger Polizei waren nötig, um den Mechanismus hinter der roten Facettenscheibe außer Gefecht zu setzen.

Zahlreiche Autofahrer hatten sich zuvor über den falsch programmierten Blitzer beschwert und die Telefone in der Revierwache 46 heißlaufen lassen.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Hamburg: Deswegen handelte die Polizei

Weil der erste Weihnachtsfeiertag auf einen Samstag fiel, galt für den Blitzer offensichtlich noch der Werktag. An Feiertagen gilt jedoch nicht Tempo 30, nur werktags zwischen 6 und 22 Uhr gibt es die innerörtliche Geschwindigkeitsbegrenzung vor der Schule.

Die Verkehrsbehörde war nicht zu erreichen, deshalb setzten Streifenpolizisten und ausnahmsweise mal nicht Vandalen den Blitzanhänger außer Betrieb – damit die Anrufe auf der Wache endlich aufhören und keine Menschen mehr unrechtmäßig geblitzt werden.

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Wie viele Autofahrer vom falschen Blitzer betroffen sind, ist noch unklar. (mae)