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Hamburg: Mutter beobachtet mit ihrem Sohn Fische – dann macht sie eine schreckliche Entdeckung

Hamburg: Mutter beobachtet mit ihrem Sohn Fische – dann macht sie eine schreckliche Entdeckung

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Eigentlich wollten Mutter und Sohn in einem Teich in Hamburg nur Fische beobachten. Foto: imago images/photothek & imago images / imagebroker / Montage: MOIN.DE

Hamburg. 

In Wandsbek gibt es wirklich schöne Ecken. Viel Grün, Wasser, Natur – so wie am Mühlenteich nahe der Brauhausstraße. Dort ging eine Mutter aus Hamburg mit ihrem kleinen Sohn spazieren.

Doch statt Idylle bekam der Kleine dort leider die harte Seite der Natur in Hamburg zu spüren. Mutter und Sohn machten nämlich eine furchtbare Beobachtung.

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Hamburg: Mutter und Sohn sehen Schreckliches

In einer Facebook-Gruppe wandte die Mutter sich verstört an die Netzgemeinde. „Soeben spazierte ich mit meinen Sohn durch das schöne Wandsbek“, schreibt sie.

„Unter der Brücke der Brauhausstraße blieben wir stehen, um die Fische zu beobachten, welche lustig aus dem Wasser hüpften. Allerdings hielt das Vergnügen nur kurz an, denn nach einer Minute drehte sich der erste um und trieb mit dem Bauch nach oben weiter.“

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Erschreckend genug. Doch das war noch nicht alles. „Wir blieben ungefähr 10 Minuten an Ort und Stelle und konnten ca. 60 Fische beim Verenden beobachten“, berichtet die Frau. „Vielleicht könnt ihr uns erklären, was hier passiert?“ Sie habe sich auch schon per E-Mail an die Stadt gewandt.

Menschen aus Hamburg haben den richtigen Riecher

In den Kommentaren kristallisiert sich schnell eine logische Erklärung heraus. „Kommt vor bei großer Hitze, dazu Sauerstoffmangel“, schreibt ein Nutzer namens Rolf.

Eine Nutzerin namens Verena erklärt: „Ja, bei Hitze und Überdüngung kommt es oft zu Fischsterben. Überdüngung auf dem Land durch Gülle, in der Stadt durchs Entenfüttern und plötzlichen Regen.“

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Und so selten scheint das traurige Phänomen nicht zu sein: Eine Frau namens Christine fügt hinzu: „Im Oortkatensee gibt es auch tote Fische“.

Zu wenig Sauerstoff für die Fische

Schließlich erhielt die besorgte Mutter auch von der Hamburger Behörde für Umwelt eine Antwort: Man bestätigte ihr, dass durch den Regen nach der langen Hitze „sehr viel organisches Material in die Wandse gelangt“ sei.

Das habe zu einer „Sauerstoffzehrung im Gewässer“ geführt, weswegen die Fische an Sauerstoffmangel sterben. Man könne dagegen leider nichts tun. (wt)