Hamburg: Polizei stellt neun Kampfhund-Welpen sicher – im Hundekorb finden die Beamten auch noch DAS

Eine Gerichtsvollzieherin bat für eine Wohnungsräumung die Polizei Hamburg um Hilfe. So wurden mehrere Straftaten aufgedeckt (Symbolbild).
Eine Gerichtsvollzieherin bat für eine Wohnungsräumung die Polizei Hamburg um Hilfe. So wurden mehrere Straftaten aufgedeckt (Symbolbild).
Foto: imago images/Christian Grube

Hamburg. Polizisten haben in Hamburg-Steilshoop durch Zufall gleich mehrere Straftaten aufgedeckt. Eigentlich bat eine Gerichtsvollzieherin die Beamten um Amtshilfe, da im Edwin-Scharff-Ring eine Wohnungsräumung anstand.

Schon vor dem Betreten der Wohnung in Hamburg musste ein 36-Jähriger zunächst davon abgehalten werden, die Tür wieder zuzuschlagen. Als die Beamten schließlich die Wohnung betraten, fanden sie auch den vom Räumungsbeschluss betroffenen 74-jährigen Mieter vor. Doch das war noch nicht alles!

Hamburg: Polizisten betreten Wohnung und entdecken DAS

Nicht nur, dass der 36-Jährige dort unangemeldet lebte, war auch ein deutlicher Marihuanageruch wahrnehmbar. In einem Abstellraum entdeckten die Polizisten sieben Jungpflanzen und sieben Sprösslinge Marihuana.

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Darüber hinaus befanden sich in der Wohnung zwei Hunde, mutmaßlich der gefährlichen Hunderasse American Pit Bull Terrier sowie neun Welpen. Weil das Halten gefährlicher Hunde in Hamburg grundsätzlich verboten ist beziehungsweise eine Erlaubnis der zuständigen Behörde vorliegen muss, wurde der Hundekontrolldienst für die Sicherstellung der Hunde verständigt.

Beim Blick in den Hundekorb wurden die Beamten gleich noch einmal überrascht. Hier befand sich nämlich Bargeld in Höhe von insgesamt 6.450 Euro. Dieses wurde neben den Marihuana-Pflanzen und den Hunden sichergestellt.

Woher stammt das Geld in Hamburg?

Sowohl die Zucht mit gefährlichen Hunden sowie der gewerbsmäßige Handel stellen eine Straftat dar. Der Verdacht der Zucht mit gefährlichen Hunden wird von der Fachdienststelle der Wasserschutzpolizei (WSP 51) weiterermittelt.

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Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich der sichergestellten Betäubungsmittel führt das Rauschgiftdezernat des Landeskriminalamts (LKA 68). Weiterhin wird geprüft, ob das sichergestellte Bargeld aus dem Handel mit Betäubungsmitteln oder aus dem Handel mit Hundewelpen stammt.

Der 36-Jährige wurde nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen und der erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.