Ikea in Hamburg kämpft mit Lieferproblemen – das hat Folgen für Kunden

Der schwedische Möbelriese Ikea hat nicht nur in Hamburg mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen (Symbolbild).
Der schwedische Möbelriese Ikea hat nicht nur in Hamburg mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen (Symbolbild).
Foto: imago/photo2000

Es ist eine beliebte Beschäftigung in der Pandemie geworden, seine eigenen vier Wände neu zu gestalten. Viele Menschen greifen dabei auf die eher günstigeren Möbelalternativen von Ikea zurück. Doch im Möbelhaus in Hamburg dürften einige zuletzt stutzig geworden sein.

Der schwedische Möbel-Giganten Ikea kämpft derzeit nämlich mit erheblichen Lieferschwierigkeiten, nicht nur in Hamburg. Für die Kunden hat das weitaus größere Folgen als nur leere Regale.

Ikea in Hamburg: Die Regale sind leer

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, haben die Lieferschwierigkeiten des Möbelhauses nun weitreichende Folgen für die Kunden. Wer beispielsweise den Klassiker „Billy“, den Schrank „Bestå“ oder die Vitrine „Fabrikör“ in den Regalen sucht, wird in vielen Fällen aktuell nicht fündig.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Auch wer sich im Notfall mit einer farblichen Alternative des gewünschten Modells arrangieren könnte, wird enttäuscht. Die Regale bei Ikea sind wie leergefegt. Und das nicht nur in Hamburg, sondern deutschlandweit.

Ikea in Hamburg: Lagerhallen füllen sich nur langsam

Grund für die Leere in der Lagerhalle sind laut „Hamburger Abendblatt“ Lieferengpässe, die auf die hohe Nachfrage zurückzuführen sind. „Seit Beginn der Pandemie beobachten wir, dass unsere Kundinnen und Kunden gesteigertes Interesse an der Neueinrichtung und Umgestaltung ihres Zuhauses haben“, erklärt sich Ikea gegenüber der Zeitung.

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Doch auch weltweit stünde der Möbelriese vor großen Herausforderungen, heißt es weiter. Wann der Nachschub geliefert werde, sei aktuell ebenfalls noch nicht abzusehen. Die Ware, die es täglich bis ins Möbelhaus schaffe, erschwere gleichzeitig einen Überblick zu behalten.

Ikea: Preise werden in Zukunft steigen – nicht nur in Hamburg

Doch leere Regale und folglich leere Wohnungen sind erst der Anfang. Die Lieferschwierigkeiten bringen noch ganz andere Probleme mit sich. Zusammen mit gestiegenen Transportkosten und hohen Rohstoffpreisen sorgen sie für höhere Preise beim Endverbraucher.

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Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge sei eine Preiserhöhung von neun Prozent im weltweiten Durchschnitt geplant, die „alle Sortimentsbereiche und alle Länder“ betreffe. Aufgrund unterschiedlicher Kosten in verschiedenen Regionen sei der Anstieg der Preise aber von Land zu Land unterschiedlich.

Ikea: So teuer wird es in Zukunft

Wie sehr der Preis für das beliebte „Billy“-Regal und die anderen Produkte bei Ikea in Zukunft also tatsächlich steigt, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend ermittelt werden.

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Doch auch andere Bereiche sind von den Schwierigkeiten der Lieferketten betroffen und sorgen bei Kunden für Frust, nicht nur in Hamburg. Weitere Informationen dazu hat das „Hamburger Abendblatt“ in einem Artikel zusammengefasst. (kl)