Postbank in Hamburg: Ärger! Darauf müssen sich Kunden gefasst machen

Die Mirarbeiter der Postbank sind auch in Hamburg zum Streiken aufgerufen.
Die Mirarbeiter der Postbank sind auch in Hamburg zum Streiken aufgerufen.
Foto: picture alliance/dpa

Mit Warnstreiks am Freitag und Samstag will Verdi auch in Hamburg den Druck in den Tarifverhandlungen für die Postbank erhöhen.

Das betrifft den Betrieb in einigen Filialen in Hamburg. Kunden müssen mit geschlossenen Geschäftstellen rechnen.

Postbank in Hamburg: Sechs Filialen betroffen

Wegen der Corona-Pandemie findet der Ausstand digital statt, wie die Dienstleistungsgewerkschaft am Donnerstag mitteilte. Die Beschäftigten seien dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben und ihre Dienstcomputer nicht einzuschalten.

Nach Verdi-Angaben sind in der Hansestadt sechs Postbank-Filialen von dem Warnstreik betroffen.

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„Die Beschäftigten haben in dieser Corona-Krise hohe gesundheitliche Risiken in Kauf genommen und die Filialen offen gehalten. Das jetzt nicht zu honorieren, ist beschämend“, sagte Alexandra Luerssen von Verdi Hamburg.

Die Tarifverhandlungen für das zur Deutschen Bank gehörende Institut hatten Anfang der Woche begonnenen Die Gewerkschaft will für etwa 15.000 Postbank-Beschäftigte sechs Prozent mehr Geld sowie eine Corona-Prämie durchsetzen.

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Wie in der bereits seit Juli laufenden Tarifrunde für die privaten Banken will Verdi zudem auch bei der Postbank festschreiben, dass Beschäftigte bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit mobil arbeiten dürfen.

Die zweiten Verhandlungsrunde ist für den 22. Februar geplant. Bis dahin will Verdi die Warnstreiks nach und nach ausweiten. (dpa/lh)