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Aida: „Schnorrer“ an Bord unterwegs? Die beliebte Reederei greift ein

Das ist die Aida

Fünf spannende Fakten über den Kreuzfahrt-Riesen.

Es ist Urlaubszeit und auf den Schiffen der Aida ist einiges los. Kreuzfahrt-Gäste entspannen neben Pool und Deck auch gerne an den Bars der Schiffe. Vor allem Gäste mit „All-inclusive“ oder Getränkepaket probieren sich hier und da durch das vielfältige Cocktail-Sortiment des Kreuzfahrt-Riesen.

Doch nicht alle Gäste besitzen ein solches Genusspaket und „schnorren“ deswegen mitunter bei ihren Freunden oder Bekannten, um die Vorteile an den Bars zu nutzen. In den sozialen Medien wurden nun erste Gegenmaßnahmen der Aida bekannt.

Aida: „Je Karte nur ein Getränk“

„Es gab wohl zu viele Schnorrer“. Mit dieser Nachricht löste ein Gast der „Aida Blu“ in einer beliebten Facebook-Gruppe zur Reederei eine hitzige Debatte aus. Ihm sei aufgefallen, dass in den Bars auf dem Schiff nur noch ein Getränk pro Karte bestellt werden könne.

Der Nutzer wertete diese neue Bestellgrenze als Maßnahme gegen „Schnorrer“ an den Bars der Aida. Gäste, die über Bekannte oder Freunde mit „All-inclusive“-Paket auf dem Schiff ihre Getränke bestellen ließen, weil sie selbst bei der Reisebuchung sparten, sollen so am Missbrauch gehindert werden.

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Nur noch Kreuzfahrt-Gäste, die eine entsprechende Verfügung besitzen, sollen in den Genuss ihres gebuchten Paktes kommen dürfen.

„Schnorrer“ sind auf der Aida bekannt

Der Urlauber selbst will bei einer vergangenen Reise erlebt haben, wie Menschen, die bewusst kein Paket buchten, sich mit Getränkepaket-Gästen anfreundeten, um dann über diese Getränke zu bestellen.


Daten über Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2022) besteht die Flotte aus 13 Schiffen
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

Seine Erfahrung ist nicht die einzige. Denn mit seinem Post löste der Mann eine Lawine voller Reaktionen aus. Mehrere Nutzer berichteten von ähnlichen Ereignissen und zeigten Verständnis gegenüber der Reaktion der Reederei mit der Maßnahme, nur ein Getränk bestellen zu können. Sie sei nachvollziehbar, aber traurig.

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Aida: Neue Regeln bei der Getränkebestellung?

Auf Anfrage der Redaktion bei der Aida konnten auf Facebook gemachte Vermutungen über die Maßnahme weder bestätigt noch widerlegt werden.

Auch andere Gäste, die sich unter dem Ursprungspost gemeldet haben, konnten bisher keine Änderungen auf anderen Schiffen feststellen.


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Allgemein gilt auf der Aida nach wie vor die Regel, dass Getränkepakete personengebunden sind und die persönliche Bordkarte nicht übertragen werden darf.