Fehmarn: Menschen rätseln über seltsame Aktion – „Ich werde es nie begreifen“

Fehmarn: So schön ist die Sonneninsel

Fehmarn: So schön ist die Sonneninsel

Fehmarn ist die drittgrößte Insel Deutschlands. Die Ostseeinsel liegt in Schleswig-Holstein und ist ein beliebtes Reiseziel für Urlauber. Mit Lübeck und Kiel liegen zwei Großstädte zirka eine Autostunde entfernt.

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Wer auf der südlichen Seite von Fehmarn unterwegs ist, wird es wohl kaum übersehen.

Eine riesige Aktion erstrahlt von drei großen Gebäuden und bringt die Menschen auf Fehmarn zum Rätseln.

Fehmarn: Diese Aktion sorgt für Verwirrung

Die Rede ist von den drei IFA-Fehmarn Hotel-Türmen auf der Promenade im Stadtteil Burgtiefe auf Fehmarn, die aktuell mit mehreren Großbeamern beleuchtet werden. Auf den Gebäude zu sehen sind zwei Bürostühle und ein Foto vom Fehmarn-Strand mit dem Text „Frohe Ostern, viel Sonnenschein, Glück und Gesundheit.“

Viele Menschen auf Fehmarn freuen sich über die netten Worte. Gleichzeitig fragen sich die Insulaner, was es mit den Bürostühlen auf sich hat. Diese haben eine bestimmte Bedeutung.

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Das ganze ist ein Projekt von den dänischen Architekten Arne Jacobsen und Otto Weitling. Die Stühle, die auf den Gebäuden zu sehen sind hat einer der Architekten, Arne Jacobsen, designed. Er ist ebenfalls für das Design der IFA-Türme verantwortlich.

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Das ist Fehmarn:

  • Fehmarn ist nach Rügen und Usedom die drittgrößte Insel Deutschlands
  • Es ist die einzige Ostsee-Insel Schleswig-Holsteins
  • Die Fehmarnsundbrücke, die Fehmarn mit dem Festland verbindet, ist 963 Meter lang
  • Fehmarn zählt rund 12.600 Einwohner
  • Auf der Insel gibt es vier Naturschutzgebiete
  • Der 17,6 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel soll Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden; die Eröffnung ist für 2029 geplant

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Fehmarn: Bedeutung des Designs

Die Bürostühle sollen auf die neue Ausstellung der Künstler Arne Jacobsen und Otto Weitling hinweisen. Diese soll ab dem 23. April im Haus des Gastes stattfinden.

Über die Projektion diskutieren die Fehmarn-Fans in den sozialen Netzwerken. In einer Facebook-Gruppe teilte ein Mann Fotos von den beleuchtenden Türmen.

Unter dem Beitrag scheiden sich die Geister, ein Mann schreibt: „Was an den Türmen Kunst sein soll, erschließt sich mir nicht!“ Eine Frau antwortet ihm folgendermaßen: „Dazu muss man sich mit dem Architekten und seinen Werken beschäftigen, dann versteht man vielleicht die Kunst dahinter.“

Eine weitere Frau schreibt: Das liegt an seinem besonderen Stil Bauwerke zu designen. Man muss wohl eine bestimmte Denkweise haben, um das zu verstehen. Die Illumination finde ich schön anzusehen.“

„Ich werde es nie begreifen, wie man diesen DDR-Plattenbau als architektonisches Kunstwerk bezeichnen kann“, schreibt eine Frau unter dem Post.

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Manche Insulaner sind von der Illumination begeistert und wollen bald die neue Ausstellung besuchen. (mae)