„Mein Schiff“: Passagiere freuen sich auf Urlaub, dann ist plötzlich alles vorbei

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Kreuzfahrten: Urlaub auf hoher See

Von Jahr zu Jahr stechen mehr Touristen in See. Kreuzfahrten werden weltweit immer beliebter. Auch immer mehr Deutsche machen Urlaub auf hoher See.

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Seit einigen Tagen herrscht auf den beliebten Dampfern der „Mein Schiff“-Flotte fast so etwas wie Normalität: Die Maskenpflicht ist gefallen. Seit dem 29. Mai ist das Tragen auch in Innenräumen freiwillig. Viele freuen sich also auf einen entspannten Urlaub an Bord.

Die Auslastung an Bord der Dampfer von „Mein Schiff“ ist noch etwas geringer als zu Vor-Corona-Zeiten. Eine Regelung, die viele Kreuzfahrer aber freut, weil sie es nicht so wuselig mögen und gerne mehr Platz haben. Dennoch ist für so manchen die Reise vorbei, bevor sie überhaupt begonnen hat.

Mein Schiff“ fast wieder bei Normalität

Doch trotz der Normalität an Deck gibt es noch einen weiteren Punkt, den Urlauber beachten müssen: Die Corona-Tests vor Abfahrt. Die sorgen nämlich nach wie vor für unschöne Überraschungen.

Auf allen Fahrten sind nach wie vor zwei Antigen-Tests Pflicht, einer vor Start der Anreise zum Schiff sowie einer am Tag des Einstiegs. Eine Hürde, die so manch einer reißt.

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So berichten in „Mein Schiff“-Foren immer noch Urlauber davon, dass sie ihre Reise nicht antreten konnten, weil sie kurz vorher positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Während die Pandemie in den Köpfen der meisten Menschen aktuell mindestens Pause hat, so ist sie bei einigen Kreuzfahrern noch voll da.

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Daten und Fakten zu „Mein Schiff“:

  • Insgesamt sieben Kreuzfahrtdampfer zählen zur „Mein Schiff“-Flotte der Reederei Tui Cruises
  • Die gesamte „Mein Schiff“-Flotte fährt unter der Flagge von Malta, daher gibt es auch keine Umsatzsteuer an Bord
  • Die Reederei hat ihren Firmensitz in Hamburg
  • Bis voraussichtlich 2026 sollen drei neue „Mein-Schiff“-Kreuzer gebaut werden
  • Insgesamt ca. 6.980 Besatzungsmitglieder sind an Bord der Schiffe für Tui Cruises im Einsatz

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Mein Schiff“: Lieber gründlich versichern

Ein Person berichtet zum Beispiel, dass sie sich an jedem Tag vor der Abfahrt freiwillig testete – irgendwann dann war sie positiv. Die Reise über Griechenland musste ärgerlicherweise ausfallen. Oft bedeutet das, dass auch Reisepartner die Fahrt nicht mehr antreten, weil sie nicht alleine unterwegs sein möchten. Auch berichten ganze Familien davon, dass sie zusammen auf Kreuzfahrt gehen wollten, einen Teil ihrer Liebsten dann aber schmerzlicherweise zurücklassen mussten.

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Gut beraten ist, wer sich gegen Corona-Reiseausfälle versichert oder die AGBs seines Kreuzfahrt-Anbieters ganz genau liest. Dann gibt es möglicherweise immerhin das Geld zurück.

Mein Schiff Kiel Hafen Landstromanlage

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Wer an Bord positiv getestet wird, verbringt die Fahrt nach wie vor in Isolation. „Mein Schiff“ stellt dafür Balkonkabinen zur Verfügung. „An Bord werden Sie in dieser Zeit von unserer Crew versorgt und betreut. Eine Unterbringung in einer Quarantäneunterkunft an Land erfolgt – je nach Destination – nur im Einzelfall auf behördliche Anweisung oder bei medizinischer Notwendigkeit“, heißt es von Tui.

Das Unternehmen übernimmt in solchen Fällen die gesamte Organisation für notwendige Tests an Bord, Quarantäneunterkunft an Land, Betreuung im Fahrtgebiet und Betreuung vor Ort durch den medizinischen Dienstleister Medcon sowie die Rückreise nach Hause. Für die anfallenden Kosten empfiehlt „Mein Schiff“ einen umfassenden Versicherungsschutz abzuschließen.

Übrigens darf bei „Mein Schiff“ auch nach wie vor nur mitreisen, wer über einen vollständigen Impfschutz verfügt – außer beim „Family Cruise“ mit der Kelly Family. >>> Hier liest du mehr dazu. (rg)