„Mein Schiff“: Frau will mit Kind auf Kreuzfahrt, doch sie hat eine große Sorge

Die „Mein Schiff 3“, hier in Hamburg
Die „Mein Schiff 3“, hier in Hamburg
Foto: imago images

Urlaub auf der „Mein Schiff“ ist in einigen Regionen endlich wieder möglich. So starteten neben den Kanaren-Touren kürzlich auch Kreuzfahrten in Griechenland (MOIN.DE berichtete).

Dennoch ist unter den geltenden Corona-Regelungen noch kein uneingeschränkter Urlaub auf der „Mein Schiff“-Flotte möglich. So gibt es zum Beispiel Änderungen was den Pool- und Spa-Bereich betrifft und auch in Restaurants und an Bars herrschen bestimmte Auflagen.

„Mein Schiff“: Frau sorgt sich um Betreuung ihres Enkels

Nichtsdestotrotz planen viele sehnsüchtige Urlauber bereits ihren nächsten Aufenthalt an Bord. So auch eine Frau, die ihre Überlegungen in einer Facebook-Gruppe für Kreuzfahrtfans teilt.

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Daten und Fakten zu „Mein Schiff“:

  • Insgesamt sieben Kreuzfahrtdampfer zählen zur „Mein Schiff“-Flotte der Reederei Tui Cruises
  • Die gesamte „Mein Schiff“-Flotte fährt unter der Flagge von Malta, daher gibt es auch keine Umsatzsteuer an Bord
  • Die Reederei hat ihren Firmensitz in Hamburg
  • Bis voraussichtlich 2026 sollen drei neue „Mein-Schiff“-Kreuzer gebaut werden
  • Insgesamt ca. 6.980 Besatzungsmitglieder sind an Bord der Schiffe für Tui Cruises im Einsatz

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+++ Aida will gute Laune verbreiten, aber diese Frau macht ihnen einen Strich durch die Rechnung +++

Dabei hat sie vor allem eine große Sorge: Gemeinsam mit ihrem zweijährigen Enkel plane sie eine Reise mit der „Mein Schiff“. „Wir würden sooo gerne, haben aber Bedenken, dass dem Kleinen langweilig wird, da man ja definitiv nicht von Bord kann… wagen oder lieber nicht?“, fragt sie in die Runde. Auch will die Frau wissen, ob weitere Kinder mit an Bord sind, ob sie in einem Kids Club betreut werden können und ob sie die Pools nutzen können.

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„Mein Schiff“: „Nest“-Besuch nur mit Buchung möglich

Zwar erhält die Frau nicht auf alle Fragen eine Antwort, dennoch hat eine erfahrene Reisende beruhigende Worte. „Also wir waren auch schon mit Kleinkind auf Panoramafahrt und fahren bald wieder mit unserer dann 2-Jährigen. Langweilig war es ihr nie. Man kann das Nest für sich buchen (ist aber schnell weg), es gab eine Tobestunde, auf dem Schiff gibt es super viel zu gucken und zu entdecken“, schreibt die Frau.

Als „Nest“ werden auf der „Mein Schiff“ die Baby- und Kleinkindräum bezeichnet, in denen Eltern sich mit ihren Kindern aufhalten können. Normalerweise können sie jederzeit besucht werden, während Corona müssen allerdings feste Zeitfenster gebucht werden, um eine Desinfektion zu ermöglichen.

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Das ist Aida, der andere Kreuzfahrt-Riese in Deutschland:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2019) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

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Darüber hinaus gibt es noch nützliche Tipps für die besorgte Großmutter: „Wir haben natürlich immer Spielzeug dabei aber unsere Erfahrungen mit Kleinkind an Bord sind durchweg positiv. Kinder waren bisher immer an Bord. In den Pool dürfen Kinder leider erst wenn sie trocken sind.“ Langweile sollte an Bord eines so großen Kreuzfahrtschiffes also tatsächlich nicht aufkommen. (mik)