„Rote Rosen“: Traurige Nachrichten für Fans – DARAUF müssen sie verzichten

Körperliche Nähe ist in Corona-Zeiten keine Selbstverständlichkeit bei „Rote Rosen“ wie hier zwischen Ben (Hakim Michael Meziani, 2.v.r.) und Tina (Katja Frenzel, r.).
Körperliche Nähe ist in Corona-Zeiten keine Selbstverständlichkeit bei „Rote Rosen“ wie hier zwischen Ben (Hakim Michael Meziani, 2.v.r.) und Tina (Katja Frenzel, r.).
Foto: ARD/Nicole Manthey

Deutschland befindet sich im „Lockdown light“. Mit massiven Einschränkungen wollen Bund und Länder die Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen. Der erste Lockdown im Frühjahr hatte für „Rote Rosen“ drastische Konsequenzen. Die Dreharbeiten wurden vom 23. März an pausiert. Erst Ende April ging es weiter.

Und jetzt? Welche Auswirkungen hat dieser zweite, abgeschwächte Lockdown auf „Rote Rosen“? Und was werden die Fans der beliebten ARD-Telenovela davon mitbekommen? MOIN.DE hat nachgefragt.

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„Rote Rosen“: „Glücklicherweise noch keinen Coronafall“

Zunächst die guten Nachrichten: „Unsere Dreharbeiten können vorerst so weitergehen. Wir haben ein funktionierendes Hygienekonzept, welches wir nun einige Monate erprobt haben. Bisher hatten wir glücklicherweise noch keinen Corona-Fall und wir geben alles dafür, dass es so bleibt“, sagt Daniela Behns, Presseverantwortliche von „Rote Rosen“.

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Das sieht dann so aus: Besprechungen finden wieder digital statt, Mitarbeiter, für die es möglich ist, gehen wieder ins Homeoffice. „Generell gilt auch vor der Kamera die Abstandsregel von anderhalb Metern“, sagt Behns. Daran werde sich auch in den kommenden Wochen nichts ändern können. Bei „Rote Rosen“ nehmen die Beteiligten die Hygiene- und Abstandsregeln ernst.

Was ist mit Momenten von Nähe bei „Rote Rosen“?

Das hat Auswirkungen auf Momente von Nähe und Zärtlichkeit, die Fans der Telenovela doch so sehr schätzen – und vermissen. Vielen haben die intimen Momente im Laufe der 17. Staffel gefehlt. Mit der Wiederaufnahme der Dreharbeiten ab April galt: Küssen verboten.

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Weil „magic moments“, magische Momente, aber so wichtig für die Serie sind, haben sich die Macher etwas einfallen lassen. „Wir haben Konzepte entwickelt, wie auch in Ausnahmen Nähe erzählt werden kann. Wir richten uns hier streng nach den Vorgaben der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse“, so Behns.

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Das ist „Rote Rosen“:

  • „Rote Rosen“ ist eine deutsche TV-Serie, die in Lüneburg spielt
  • Als erste deutsche Telenovela stehen bei „Rote Rosen“ Frauen mittleren Alters im Mittelpunkt
  • Seit 2006 wird „Rote Rosen“ außer an Feiertagen montags bis freitags in der ARD ausgestrahlt
  • Aktuell wird die 18. Staffel von „Rote Rosen“ ausgestrahlt, dabei war die Produktion zunächst auf 100 Folgen begrenzt

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Als Beispiel nennt sie Details wie Händehalten: Dafür tragen die Schauspieler FFP2-Masken. Für diese Detailaufnahme dürfe der Mindestabstand dann unterbrochen werden, die Hände werden sich vorher und hinterher desinfiziert. Manchmal reichen Details aber nicht aus oder der Abstand kann nicht eingehalten werden.

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Für diese Szenen werde an zwei Tagen vor dem Dreh getestet: „Nach zwei negativen Testergebnissen darf der Mindestabstand dann unterschritten werden.“ So seien „Szenen mit leichten Berührungen“ möglich.

„Rote Rosen“ wird also weitergedreht und sogar Berührungen sind möglich. Bleibt dennoch eine wichtige Frage: Wie steht es um das Küssen?

„Rote Rosen“: „Dies wird aber wirklich nur selten der Fall sein“

Zu Beginn der 18. Staffel hieß es, Küsse würden wieder möglich sein – unter strengen Auflagen. Diese lauten: „Für Küsse vor der Kamera gibt es die Möglichkeit einer Fünf-Tages-Quarantäne in Kombination mit zwei Coronatests.“

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Das gilt weiterhin. Doch hier kommen die schlechten Nachrichten für alle Fans, die sich bereits sehr auf Kussszenen freuen und die gehofft hatten, diese wieder öfters sehen zu dürfen: Darauf müssen sie erstmal verzichten.

Denn Pressesprecherin Behns stellt klar: „In absoluten Ausnahmefällen werden wir auch diese Möglichkeit nutzen. Das wird aber wirklich nur selten der Fall sein. Generell wird auf Küsse vor der Kamera zunächst noch verzichtet.“

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Wer jetzt enttäuscht ist, sollte versuchen, das als gute Nachrichten zu lesen: Die Gesundheit aller Beteiligten hat bei „Rote Rosen“ einen hohen Stellenwert. Und strenge Hygiene- und Abstandsregeln machen es möglich, dass auch in Pandemie-Zeiten weiterhin jeden Tag eine neue Folge produziert werden kann.

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Als die Dreharbeiten für die 18. Staffel begonnen haben, war MOIN.DE zu Besuch in Lüneburg. Hier erfährst du, wie es hinter den Kulissen abläuft.

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