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Rügen: Gemeinde auf der Insel wird zum Gallischen Dorf und schlägt zurück – „Schämt Euch!“

Rügen

5 Fakten über die größte deutsche Insel

Eine kleine Gemeinde auf der Ostsee-Insel Rügen sorgte nach einer Premiere in der ARD für eindeutige Reaktionen.

Zuschauer sind entsetzt von der Geschichte des Ostseebads Göhren auf Rügen. Eine Dokumentation in der ARD erzählte von ihrem Schicksal.

Rügens kleine Gemeinde kommt ganz groß raus

Es war der große Auftritt der Gemeinde Göhren im Ersten. Um 22.45 Uhr zeigte die ARD die 95-minütige Dokumentation über den Kampf einer Bürgerinitiative der Gemeinde auf Rügen gegen den Ausverkauf an einen Bauinvestor.


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MOIN.DE berichtete von der Dokumentation „Wen gehört mein Dorf?“ vom Göhrener Autor und Regisseur Christoph Eder. Er brachte die Bürgerinitiative von Göhren erst 2021 ins Kino und nun ins Abendprogramm der ARD.

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Rügen: Bürger kämpfen gegen Bauinvestor – Zuschauer sind entsetzt

Es war abzusehen. Die Dokumentation über Göhrens Tourismusentwicklung sorgte nach der Premiere im Fernsehen für heftige Reaktionen im Netz. Den Zuschauern scheint der Kampf der Göhrener – der Kampf zwischen Idylle und Kapitalismus – nahezugehen.

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Trailer von „Wem gehört mein Dorf?“

Es ist eine Geschichte, die wohl jede Urlaubsgemeinde durchmachen musste. Gerade deswegen waren die Reaktionen auf die Dokumentation schon fast vorprogrammiert.

Ihr Entsetzen äußerten die Zuschauer nach der Premiere im „Ersten“ auf Facebook. Berichtet wird über die Wut gegenüber der „Gier“ und „Zerstörung“ der Bauinvestoren. Andere Nutzer werden dabei noch mal deutlicher.

Die Käufer der Flächen würden die „Kultur ausbluten“, sie hätten Respekt vor der Leistung und dem Engagement der Bürgerinitiative. Der Bauinverstor „sollte sich schämen“.


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Die Filmkritik gegenüber der Dokumentation ist deutlich und durchweg positiv. Der Film sei „sehr sehenswert, „echt gut und interessant“ und „einfach nur zu empfehlen“, sind sich die Menschen in den sozialen Medien sicher. Das Thema gehe weit über den kleinen Ort hinaus.

Rügen: Nur noch kurz in der Mediathek

Für alle, die die Dokumentation verpasst haben, lässt sich der Film in der Mediathek der ARD noch bis zum 10. August um 23.59 Uhr anschauen. Danach kann er wieder nur noch als DVD erworben werden.