Rügen: Frau macht sie eine abscheuliche Entdeckung auf der Insel – sie ruft sofort die Polizei

Im idyllischem Sassnitz auf Rügen hat eine Frau eine abscheuliche Entdeckung gemacht (Symbolbild).
Im idyllischem Sassnitz auf Rügen hat eine Frau eine abscheuliche Entdeckung gemacht (Symbolbild).
Foto: picture alliance / Jens Koehler

Abscheuliche Entdeckung auf Rügen! Im Ort Sassnitz haben Vandalen ihr Unwesen getrieben und Stolpersteine beschmiert. Stolpersteine sind Gendenktafeln aus Messing, die an das Schicksal der Opfer des Faschismus erinnern.

Sofort alarmierte die Frau die Polizei auf Rügen.

Rügen: Die Polizei sucht Zeugen

Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Sassnitz auf Rügen überprüften daraufhin alle in den Gehwegen eingelassene Stolpersteine. Insgesamt seien 15 beschmierte Tafeln an der Weddingstraße, Bergstraße, Hauptstraße, Mittelstraße sowie an der Strandpromenade festgestellt worden, wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt.

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Bis auf einen einzigen Stein an der Hermann-Berbert-Str. seien alle Steine im Stadtgebiet mit brauner Farbe beschmiert gewesen. Und Sassnitz ist nicht die einzige betroffene Gemeinde.

Auch in Garz, in der Lange Straße, wurden demnach drei mit schwarzer Farbe beschmierte Stolpersteine festgestellt. Die Tatzeit liegt zwischen dem 2. Mai um 14 Uhr bis Montag 3. Mai um 10.15 Uhr. Ein Zusammenhang beider Taten ist gemäß Polizei naheliegend.

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Es sei über beide Städte eine Beseitigung der Farbe veranlasst worden.

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 77.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam wird die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Sachbeschädigung übernehmen.

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Die Polizei bittet Zeugen, sich unter 0395 / 55822224 zu melden oder sich >>> hier an die Internetwache der Landespolizei MV oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden. (kbm)