Rügen: Motorradfahrer auf Flucht vor Polizei – als sie ihn stoppt, kommt Erstaunliches zum Vorschein

Polizisten auf Rügen wollten einen Motorradfahrer kontrollieren – der flüchtete zunächst. (Symbolbild)
Polizisten auf Rügen wollten einen Motorradfahrer kontrollieren – der flüchtete zunächst. (Symbolbild)

Polizisten auf der Ostsee-Insel Rügen wollten am Dienstag einen Motorradfahrer kontrollieren. Doch so einfach ging das nicht – der Fahrer flüchtete zunächst unerkannt. Wie aus einer Mitteilung der Polizeiinspektion Stralsund hervorgeht, ist der Mann bei seinem Fluchtversuch unter anderem auf einem Gehweg gefahren und durch den Potbusser Park.

Wenig später konnten die Beamten den 42-jährigen Tatverdächtigen an der Halteranschrift in Putbus auf Rügen antreffen. Dort kam Erstaunliches zum Vorschein.

Rügen: Keine erforderliche Fahrerlaubnis

Die Polizisten hatten den Verdacht, dass der Rüganer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Eine entsprechende Blutprobenentnahme zur Beweismittelsicherung erfolgte im Bergener Krankenhaus.

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Es stellte sich gemäß Mitteilung weiter heraus, dass die am Motorrad angebrachten Kennzeichen zu einem anderen Kraftrad gehörten und das Fahrzeug keine Pflichtversicherung besaß. Auch ist der 42-Jährige nicht im Besitz einer für die KTM erforderlichen Fahrerlaubnis.

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 77.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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Und noch etwas fanden die Beamten: Sie beschlagnahmten illegale Betäubungsmittel.

Rügen: Kriminalpolizei ermittelt

Dem 42-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Gegen den Mann ermittelt die Kriminalpolizei nun gleich wegen mehrerer Verkehrsstraftaten.

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Die Kriminalbeamten suchen zudem Personen, die möglicherweise konkret durch den 42-Jährigen gefährdet wurden. Die Polizei in Bergen auf Rügen bittet Betroffene, sich unter der Nummer 03838-8100 zu melden. (kbm)