Rügen: Gift-Müll im Urlaubs-Paradies? Nun gibt es eine wichtige Entscheidung

Sowohl Rügen als auch viele andere Standorte wurden als Atom-Müll Endlager in Betracht gezogen.
Sowohl Rügen als auch viele andere Standorte wurden als Atom-Müll Endlager in Betracht gezogen.
Foto: imago images/Die Videomanufaktur

Rügen steht im Fokus für die Endlagerung von radioaktivem Atommüll, Hiddensee ist ebenfalls im Gespräch. In ganz Deutschland gelten 46 Prozent der Landesfläche als nicht geeignet – doch die beliebten Urlaubs-Inseln stehen auf dem Prüfstand.

Eine Zitterpartie für die vielen Urlauber und Anwohner, die Rügen und Hiddensee lieber nicht als Atommüll-Endlager sehen wollen. Geprüft wird aktuell, ob die beiden Inseln die Voraussetzungen der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) erfüllen.

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Rügen: Gift-Müll im Urlaubs-Paradies?

Radioaktive Abfälle sind über Jahrtausende gefährlich und müssen deshalb möglichst tief unter der Erde versenkt werden. Mit Menschen, Tieren und Wasser darf das Material keinesfalls in Berührung kommen. Deshalb ist es besonders wichtig, den Gift-Müll unter dickem Gestein wirklich sicher abzuschirmen.

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10 Tipps für Urlaub an der Ostsee:

  • Rügen
  • Bornholm
  • Usedom
  • Hiddensee
  • Fischland-Darß-Zingst
  • Poel
  • Heiligendamm
  • Timmendorfer Strand
  • Fehmarn
  • Hohwachter Bucht

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In Mecklenburg-Vorpommern gilt laut einem Bericht der BGE aus dem letzten Jahr rund die Hälfte der Gesamtfläche des Bundeslandes als geeignet. Umweltminister Till Backhaus spricht sich trotz Kritik im Schweriner Landtag dagegen aus, weiterhin auf Atomkraft zu setzen. Doch der Müll muss weg – was bedeutet das nun für Rügen und Hiddensee?

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Rügen und Hiddensee wohl raus aus der Planung

Die beliebten Ostsee-Inseln können erstmal aufatmen – sie sind wohl raus aus der Planung.

Die Gesteinsschichten auf den Inseln sind laut dem geologischen Dienst in Mecklenburg-Vorpommern einfach nicht dick genug. Der Geschäftsführer der BGE, Steffen Kanitz, sagte, die Daten müssen noch geprüft werden, doch man werde sich den Schlüssen des geologischen Dienstes möglicherweise schnell anschließen.

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Offen ist dennoch, wohin die radioaktiven Abfälle dann zur Endlagerung gebracht werden – der Prozess läuft, die Ungewissheit bleibt. (dpa/wip)