Sankt Peter-Ording (SPO): Nächste einschneidende Veränderung, dieser Neubau hat es in sich!

Sankt Peter-Ording (SPO) erwartet wohl der nächste große Bau.
Sankt Peter-Ording (SPO) erwartet wohl der nächste große Bau.
Foto: IMAGO / Panthermedia

Das vor wenigen Wochen eröffnete „Urban Nature Hotel“ in Sankt Peter-Ording (SPO) sorgte für heiße Debatten. Es ist extrem hip, sehr groß und modern – nicht unbedingt das, was sich viele für den Ort wünschen.

Wie andere Urlaubsorte auch, befindet sich SPO in einem steten Wandel. Hotels und Restaurants schließen, andere machen auf. Auch jetzt ist wieder ein neuer Bau auf der Insel geplant. Und der hat es in sich.

Sankt Peter-Ording (SPO): Neues Hotel geplant

Wie der „shz“ berichtet, hat das Projekt eine entscheidende Hürde in SPO genommen. In der Gemeindevertretung soll es einstimmig abgesegnet worden sein.

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Anwohner Wolf-Alexander Schünemann kritisiert laut des Berichts den Neubau. Denn bei dem handelt es sich um ein riesiges Golf-Hotel, das in einem besonderen Teil von Sankt Peter-Ording gebaut werden soll.

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording. Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland. 2019 zählte der Küstenort 1.617.211 touristische Übernachtungen.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.
  • Bekannt ist der Küstenort auch für seine Pfahlbauten am Strand.
  • Von 1994 bis 1997 wurde in Sankt Peter-Ording die ARD-Serie „Gegen den Wind“ produziert.

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Oder wie es der Anwohner sagt: „Es soll in einem Ortsteil gebaut werden, der bisher vom Massentourismus verschont war. Die Zahl der Touristen im Vergleich zu den Einheimischen ist das, was den Tourismus kaputt macht.“

SPO: CDU verteidigt Neubau

Bei dem Ortsteil, der gemeint ist, handelt es sich um Böhl. Jan Duggen von der CDU sagte laut „shz“: „Auch mich haben ihre Worte sehr nachdenklich gemacht.“ Er habe in den vergangenen Jahren aber regelmäßig aus Böhl gehört, der Ortsteil werde – verglichen mit den Projekten in St. Peter-Ording – vergessen und stiefmütterlich behandelt.

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Auf der Gegenseite der Kritiker wie Wolf-Alexander Schünemann befinden sich Menschen, die Böhl entwickelt sehen wollen.

Der Neubau soll auf dem Gelände des jetzigen Nordsee-Golf-Clubs entstehen und diesen von neun auf 18 Löcher erweitern. (rg)