Sankt Peter-Ording: Unmut macht sich breit – Menschen haben eine Befürchtung

So leer werden die Strände von Sankt Peter-Ording am Wochenende sicher nicht sein.
So leer werden die Strände von Sankt Peter-Ording am Wochenende sicher nicht sein.
Foto: imago images/Annett Mirsberger

Nicht nur in Sankt Peter-Ording, sondern auch in anderen, beliebten Küstenorten wie Sylt rechnet man an Pfingsten mit einem Ansturm. Den ortsansässigen Gastronomen ist deshalb bereits mit verstärkten Kontrollen gedroht worden (MOIN.DE berichtete).

Zusätzlich bittet Sankt Peter-Ording, alle Küsten-Fans auf einen Tagesausflug in den Küstenort zu verzichten.

Sankt Peter-Ording: Menschen befürchten, dass Zahlen wieder steigen

Trotz sämtlicher Prognosen, dass die Küstenorte voraussichtlich überlaufen werden, belässt es Sankt Peter-Ording bei der erwähnten Bitte.

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Tagesausflüger sollen, wenn es geht, den Küstenort meiden. Ein Verbot für das Wochenende soll es allerdings nicht geben.

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording. Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland. 2019 zählte der Küstenort 1.617.211 touristische Übernachtungen.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.
  • Bekannt ist der Küstenort auch für seine Pfahlbauten am Strand.
  • Von 1994 bis 1997 wurde in Sankt Peter-Ording die ARD-Serie „Gegen den Wind“ produziert.

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Viele Menschen sind deshalb ziemlich gefrustet und wünschen sich etwas mehr Einsicht. In einer Facebook-Gruppe über Sankt Peter-Ording wird das Thema heiß diskutiert.

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Viele Menschen befürchten, dass aufgrund des hohen Andrangs die Zahl der Corona-Neuinfektionen in dem Küstenort wieder steigen wird.

Andere vertreten die Meinung, dass Bitten nichts bringe. Aufrufe würden meistens nichts nützen oder niemanden jucken, Bitten bringe nichts, ist zu lesen. Auch egoistisches Verhalten wird kritisiert.

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An ein paar Stellen wird auch auf die Bedeutung des Tourismus für Sankt Peter-Ording verwiesen. In vielen Küstenorten an der Nordsee ist er ein wichtiger Wirtschaftszweig – so auch hier.

Es bleibt nur zu hoffen, dass jeder Besucher am Wochenende die Maßnahmen und Einschränkungen einhält und gegenseitig Rücksicht genommen wird. (pag)