Sylt: Rettungskräfte rücken zu Routineeinsatz aus – als das Warngerät anschlägt, wird es heftig

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Ein Routineeinsatz der Rettungskräfte auf Sylt verlief ganz anders, als erwartet. Als die Warngeräte der Helfer in der Not anschlugen, forderten sie Verstärkung an.

Die Feuerwehr Westerland wurde am ersten Weihnachtstag alarmiert. Doch als klar war, das sie es nicht mehr mit einem Routineeinsatz zu tun hatte, musste sogar ein Hubschrauber der Bundeswehr nach Sylt gerufen werden.

Sylt: Mehrere Personen erleiden CO-Vergiftung

Wie die Feuerwehr Westerland auf Facebook mitteilte, löste einen Kohlenmonoxid (CO)-Melder Alarm in einer Wohnung in Westerland aus.

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Die Einsatzkräfte konnte drei Erwachsene sowie zwei Kleinkinder retten. Nach erster Behandlung vor Ort brachten die Rettungskräfte alle betroffenen sofort in die Nordseeklinik.

Dort wurde festgestellt, dass alle eine CO-Vergiftung erlitten haben.

Schnell stellte sich heraus, dass die Patienten auf der Insel nicht ausreichend versorgt werden konnten, deswegen musste ein Hubschrauber der Bundeswehr sie in der selben Nacht von Sylt auf das Festland in eine weitere Klinik bringen.

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Das ist Sylt:

  • Sylt ist die größte nordfriesische Insel und liegt in der Nordsee
  • Nach Rügen, Usedom und Fehmarn ist Sylt die viertgrößte Insel Deutschlands
  • Die Insel Sylt ist vor allem für ihre Kurorte Westerland, Kampen, Wenningstedt und den ca. 40 Kilometer langen Sandstrand im Westen bekannt
  • Zahlreiche Gebiete auf und um Sylt sind als Schutzgebiete ausgewiesen. Auf der Insel gibt es allein zehn Naturschutzgebiete
  • Der Tourismus ist seit über 100 Jahren auf Sylt von erheblicher Bedeutung, seit Westerland 1855 zum Seebad (Kurort) wurde
  • Im Sommer befinden sich täglich rund 150.000 Menschen auf der Insel

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Sylt: Ursache des Alarms

Nachdem der Rettungsdienst alarmiert worden war, haben die Mitarbeiter mit speziellen CO-Messgeräten in der betroffene Wohnung einen Kontrollgang gemacht. Dort lösten die Messgeräten den Alarm aus.

Bei der Prüfung der Wohnung wurde verbrannte Grillkohle vorgefunden, die als Quelle für den Alarm ausgemacht werden konnte. Die Retter mussten die Wohnung über einen längeren Zeitraum belüften und mehrere Mal auf Kohlenmonoxid überprüfen.

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Angrenzende Büroräume wurden vom Schlüsseldienst geöffnet und ebenfalls auf CO überprüft. Die Wohnung wurde gesperrt und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes blieben unverletzt. (mae)