Usedom: Urlaub, Kino, Restaurant – jetzt wird hier alles teurer!

Usedom: Woher die Insel ihren Namen hat

Usedom: Woher die Insel ihren Namen hat

Nach Rügen ist Usedom die zweitgrößte Insel Deutschlands. Die Insel an der Pommerschen Bucht hat 76.500 Einwohner. Sie ist zum Großteil Deutsch, jedoch ist auch ein Teil im Osten von ihr bereits polnisch. Gelegen an der Ostsee ist sie ein absoluter Touristenmagnet.

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Viele Menschen nutzen die dunklen Monate, um Pläne für den kommenden Sommer zu schmieden. Reiseziele gibt es viele, doch die Unterkünfte in beliebten Ferienorten sind rar und die Preise steigen. Ein hochfrequentiertes Gebiet ist auch die Ostsee-Insel Usedom. Hier zieht es jedes Jahr etliche Besucher her.

Doch etwas wichtiges sollten Touristen bei der Wahl ihres Urlaubszieles beachten: Vielerorts sind die Preise deutlich gestiegen. Das gilt auch für Usedom. Was auf Gäste zukommt, erfährst du hier.

Usedom: Preise steigen in zahlreichen Bereichen

Grund für den Preisanstieg ist vor allem die Corona-Pandemie. Viele Betriebe müssen nach den massiven Umsatzeinbrüchen dringend Geld verdienen, um ihr Personal weiter beschäftigen zu können und das Geschäft am Laufen zu halten. Die riesigen Löcher in den Kassen müssen gestopft werden, um im zweiten Pandemie-Jahr zu überleben.

Auch die wachsenden Kosten für Lebensmittel und Rohstoffe, sowie die steigenden Energiepreise sorgen für höhere Ausgaben. Ebenso der neue Mindestlohn. „Die Preise sind querbeet überall gestiegen“, zitiert die „Ostsee-Zeitung“ den Vorsitzenden der örtlichen Dehoga, Krister Hennige.

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Das ist Usedom:

  • Insel in der Ostsee
  • Befindet sich im äußersten Nordosten von Deutschland
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Bekannte Ostseebäder sind Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck
  • Auf Usedom gibt es einen Flughafen, dieser ist bei Garz gelegen
  • Die größte Stadt auf der Insel ist Swinemünde (Polnische Seite)

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Um bis zu 25 Prozent sind die Preise unter anderem für Hotelzimmer, Speisen in Restaurants und Strandkörbe gestiegen. Aber auch Schwimmbäder, Kinos und Wellnessangebote würden teurer.

Üblicherweise würden viele Menschen den Jahresbeginn für Buchungen nutzen. Doch momentan sei Urlaubern die Corona-Lage erneut zu unsicher. Monatelange Buchungen im Voraus gibt es daher weniger als sonst. „Sie buchen lieber kurzfristig und spontan“, so Hennige.

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Usedom: Frühes Buchen lohnt sich

Ähnliches beobachtet auch der Chef der Usedom Tourismus GmbH, Michael Steuer. „Viele sind mit der Urlaubsbuchung noch zurückhaltend, denn die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei“, sagte er der „Ostsee-Zeitung“. Er rät Reiseinterressierten trotzdem, schon jetzt zu buchen.

Die Vergangenheit habe gezeigt, dass Corona im Sommer keine Rolle große Rolle spiele. Zudem gebe es bessere Stornierungsmöglichkeiten. „Es gibt ja auch die Möglichkeit, dass man noch umbuchen kann. In der Regel läuft dies relativ unkompliziert“, sagt er.

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Auch einen weiteren großen Vorteil gibt es für Urlauber, die bereits jetzt buchen: Viele Hotelbetreiber und Reiseveranstalter locken aktuell mit schmackhaften Frühbucherangeboten. Zudem haben die Reisenden eine größere Auswahlmöglichkeiten an passenden Unterkünften.

Auf eine Preissteigerung müssen sie sich allerdings auch an anderen Urlaubsorten einstellen. Die Entwicklung dürfte in anderen Küstenregionen ähnlich aussehen. (mik)