Hamburger SV: Rückschlag für Leistungsträger – jetzt muss der Youngster auch noch DAS verkraften

Josha Vagnoman (m.), rechts neben ihm Jeremy Dudziak und Miro Muheim (r.).
Josha Vagnoman (m.), rechts neben ihm Jeremy Dudziak und Miro Muheim (r.).
Foto: IMAGO / Christian Schroedter

Eigentlich sollte dieser Tage ein Eigengewächs des Hamburger SV sein Comeback im Mannschaftstraining feiern.

Seit fast zwei Monaten fehlt Josha Vagnoman dem Hamburger SV verletzungsbedingt schon. Nun steht fest, dass er auch weiterhin ausfallen wird. Der 20-Jährige muss eine bittere Nachricht verkraften.

Hamburger SV: Bittere Diagnose bei Vagnoman

Zugezogen hatte sich der Verteidiger die Verletzung im Derby gegen St. Pauli Mitte August. Nach seiner Einwechslung zog er sich einen Muskelsehnenriss im vorderen Oberschenkel zu, wie der Verein damals mitteilte. Von einer voraussichtlich achtwöchigen Pause war damals die Rede.

Allerdings herrscht nun Gewissheit, dass Vagnoman noch länger pausieren muss. Sein Comeback liege „in weiter Ferne“, bestätigte HSV-Trainer Tim Walter nach der ersten Trainingseinheit der Woche.

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Das Problem: Die Verletzung des Jungnationalspielers „verheilt nicht so schnell, wie wir uns das wünschen würden“, berichtet er. Mit einer Rückkehr ins Training Vagnomans sei frühestens Anfang November zu rechnen.

Walter bedauert den Ausfall von Vagnoman

„Für den Jungen tut es mir am meisten Leid“, erklärt Walter weiter. Vagnoman sei ungeduldig und scharre mit den Hufen. Dennoch müsse man geduldig bleiben, damit die Verletzung richtig auskuriert.

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Für den Spieler entwickelt sich die Saison damit mehr und mehr zu einer Spielzeit zum Vergessen. Den Auftakt verpasste Vagnoman mit einem Muskelfaseriss. Gegen St. Pauli feierte er dann schließlich sein Comeback, nur um sich direkt wieder zu verletzen.

Als sein Ersatz dürfte Walter damit auch in den kommenden Wochen auf Jan Gyamerah setzen. (mh)