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Hamburger SV: Derby wird nebensächlich – DAS macht die Fans wütend

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Wo Derby draufstand, war auch Derby drin. Nach einem spektakulären Spiel verliert der Hamburger SV am Ende bitter gegen Erzrivalen Werder Bremen.

Dabei lag der Fokus aber nicht nur auf dem Spiel. Besonders der Videoschiedsrichter stand zentral im Vordergrund. Das Spiel wurde geprägt durch Schiedsrichterentscheidungen. Aber auch abseits des Felds sorgte eine Sache bei den Fans des Hamburger SV für Unmut.

Hamburger SV: Bittere Derby-Niederlage – VAR im Fokus

Am Ende verliert der HSV knapp mit 3:2 gegen den Erzrivalen Werder Bremen. Das Spiel war vollgepackt mit Emotionen, aber auch mit strittigen Entscheidungen. Am Ende hatte der Videoassistent (VAR) und Referee Daniel Siebert alle Hände voll zu tun.

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Bei vier der fünf Tore musste der VAR eingreifen. Drei Treffer wurden aberkannt. Unter anderem das 3:3 in der vierten Minute der Nachspielzeit. Zweimal entschied der VAR strittig auf Handelfmeter für Werder Bremen. Am Ende kämpfte der HSV, es reichte jedoch nicht.

Siebert stellt sich im Interview

Im Interview nach dem Spiel stellt sich Schiedsrichter Sieber den Fragen. Zuerst bedankte er sich bei beiden Mannschaften. „Ich fands klasse, trotz der strittigen Situation und der hitzigen Atmosphäre, wie wirklich beide Mannschaften mich als Schiedsrichter akzeptiert haben.“ Das sei nicht selbstverständlich. Gelassen erklärt der Schiedsrichter ruhig und sachlich seine Entscheidungen.

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Daten und Fakten zum Hamburger SV:

  • Der Hamburger SV oder einfach nur HSV ist ein Sportverein aus Hamburg
  • Er entstand am 2. Juni 1919 durch den Zusammenschluss der drei Vereine SC Germania von 1887, Hamburger FC von 1888 und FC Falke 06
  • Der HSV ist derzeit der neuntgrößte Sportverein in Deutschland und weltweit auf Rang 21 (Stand Februar 2020)
  • Der HSV stammt ursprünglich aus dem Stadtteil Rotherbaum im Bezirk Eimsbüttel. Mittlerweile befindet sich der Sitz im Bezirk Altona im Stadtteil Bahrenfeld
  • Der HSV trägt seine Spiele im Volksparkstadion aus, es hat 57.000 Plätze

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Tim Walter muss das Ergebnis akzeptieren. Angesprochen auf die Entscheidungen entgegnet Walter im Interview nach dem Spiel: „Ist so, man muss mit leben. Ich glaube, dass vor allem die 25.000 und die 22 Akteure im Stadion es nicht verdient haben, dass man ständig eingreifen muss.

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Am Ende sei er jedoch stolz auf seine Mannschaft, die hart gearbeitet und alles versucht hätte. „Es gibt Tage wie heute, wo wir nicht alles beeinflussen können. Aber die Jungs haben den Umständen getrotzt und nicht aufgesteckt. Deswegen lobe ich die Jungs für diesen Auftritt“, so der HSV-Coach.

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Neben Derby – Zuschauerverteilung bringt Fans in Wallung

Neben dem hitzigen Spiel bringt die HSV-Fans allerdings eine andere Sache so richtig auf die Palme. Bis zu 25.000 Menschen durften das Nordderby in Hamburg live verfolgen. Die Verteilung der Anhänger stößt jedoch auf Unverständnis. „Die 25.000 Zuschauer sind ja optimal verteilt. Der Oberrang ist nahezu komplett leer. Hilfreich…“, schreibt ein Fan in den Sozialen Medien.

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„Wenn ich sehe, wie die Zuschauer wieder platziert würden, frage ich mich, warum man das Stadion nicht vollmacht“, vermeldet ein anderer. „Und die absurde Maskenpflicht scheint auch niemanden mehr zu interessieren“, merkt ein Dritter an. Offenbar sowohl auf als auch neben dem Feld kein optimaler Tag für den Hamburger SV und seine Anhänger.