Hamburger SV: Gelangt der HSV auf DIESEM Weg ans dringend benötigte Geld?

Sportvorstand Jonas Boldt und der Hamburger SV benötigen dringend neue Gelder.
Sportvorstand Jonas Boldt und der Hamburger SV benötigen dringend neue Gelder.
Foto: imago images/Jan Huebner

Hamburg. Der Hamburger SV sucht händeringend nach Möglichkeiten, um aus seiner finanziell schwierigen Lage herauszukommen. Durch den weiteren Verbleib in der zweiten Liga entgehen dem Verein Millionen-Einnahmen.

Noch dazu haben sich die wichtigsten Geldgeber zurückgezogen. Der Hamburger SV setzt jetzt auf eine drastische Maßnahme, um an neues Geld zu gelangen.

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Hamburger SV: Neuer Investor gesucht

Um an weiteres Geld zu gelangen, spielt der HSV wohl mit dem Gedanken weitere 1,09 Prozent seiner Anteile an einen Investor zu verkaufen. So will der Klub bis zu vier Millionen Euro einnehmen und sich etwas entlasten. Darüber berichtete zunächst die „Bild“.

Es ist der verzweifelte Versuch mit allen möglichen Mitteln Geld zu machen. Bisher hat die Fußball AG des HSV 23,81 Prozent seiner Anteile verkauft. Laut Satzung dürfen die verkauften Anteile bei maximal 24,9 Prozent liegen.

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Die restlichen Anteile wollen die Hamburger nun abgeben, um die eigene Zukunft zu sichern. Wie die „Bild“ weiter berichtet, soll es sogar bereits mögliche Interessenten geben. Genaue Namen werden jedoch nicht genannt.

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Hauptsponsor steht noch aus

Fakt ist, dass den Hansestädtern dieser Geldregen sehr gelegen käme. Durch den verpassten Aufstieg muss der Verein auf Mehreinnahmen durch die TV-Gelder verzichten. Ebenso zog sich Hauptsponsor Emirates zurück, auch Großinvestor Klaus-Michael Kühne hatte keine Lust mehr und wird künftig nicht mehr für die Namensrechte am Volksparkstadion bezahlen.

Auf der Suche nach einem neuen Hauptsponsor konnte bisher kein Erfolg vermeldet werden. Dem Hamburger SV droht sogar die Vorstellung des neuen Trikots ohne einen neuen Geldgeber. Der Verein hat auf die finanzielle Lage bereits reagiert.

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So soll der Spieleretat des HSV in Zukunft auf 23 Millionen Euro gesenkt werden. Im vergangenen Jahr lag er noch bei 30 Millionen (zweithöchster Zweitliga-Wert). Dabei helfen soll auch eine Gehaltsobergrenze für neue Verträge, durch die Spieler in Hamburg nicht mehr über 600.000 Euro verdienen würden. (mh)