Hamburger SV hofft auf „volles Stadion“ im Derby gegen St. Pauli

Hamburger SV hofft im Derby gegen St. Pauli auf viele Fans.
Hamburger SV hofft im Derby gegen St. Pauli auf viele Fans.
Foto: imago images/Sven Simon

Die Fans des Hamburger SV erwarten schon jetzt mit großer Vorfreude das Derby gegen den FC St. Pauli. Am 30. Oktober ist es endlich soweit.

Aktuell arbeitet die Bundesliga daran, wie Fans in Stadion kommen kann. Nach und nach sollen mehr Fans in das Volksparkstadion des Hamburger SV gelassen werden. Gegen Erzgebirge Aue werden es schon 4.500 Zuschauer sein.

Hamburger SV will Schritt für Schritt zurück zur neuen Normalität

Eigentlich gilt: 20 Prozent der Stadionkapazität darf besetzt werden. Beim Hamburger SV wären das 11.400 Zuschauer. Die Stadt Hamburg geht da aber noch nicht mit. Schritt für Schritt sollen immer mehr Fans in das Volksparkstadion gelassen werden.

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Das ist der Hamburger SV:

  • der Hamburger Sportverein wurde im Juni 1919 gegründet
  • er erstand durch den Zusammenschluss der Vereine SC Germania von 1887, Hamburger FC von 1888 und FC Falke 06
  • der HSV hat 87.081 Mitglieder und ist damit aktuell der neuntgrößte Sportverein in Deutschland, in der Welt auf Platz 21
  • seit seiner Gründung war der HSV bis zur Saison 2017/2018 durchgehend in der ersten Bundesliga vertreten
  • der HSV hat sechs mal die Deutsche Meisterschaft gewonnen, drei mal den DFB-Pokal
  • bekanntester Spieler: Uwe Seeler

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Gegen Aue werden es 4.500 Besucher sein, zwei Wochen später gegen Würzburg peilt der Hamburger SV eine Auslastung von 8.000 Fans an. Im großen Stadt-Derby gegen den FC St.Pauli soll dann die maximale Anzahl von 11.400 Zuschauern erreicht werden.

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Das sagt HSV-Vorstand Frank Wettstein

„Bei einem optimalen Verlauf wäre es natürlich schön, wenn wir zum Derby gegen St. Pauli die Auslastung der erlaubten Kapazität anpeilen können“, sagte HSV-Vorstand Frank Wettstein der „MOPO“ und stellt auch klar: „Dazu brauchen wir aber auch die Erkenntnisse aus dem Heimspiel gegen Aue.“

Mit Blick auf die aktuellen Corona-Zahlen sagt er: „Es ist auch ganz entscheidend, dass die Gesamtsituation nicht dazu führt, dass mögliche Zugeständnisse seitens der Behörden zurückgenommen werden müssen“, so Wettstein.

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Ob Fans dabei sein dürfen, entscheidet der Inzidenz-Wert (Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner). Dieser darf die Zahl 35 nicht übersteigen. Für Hamburg lag sie am Freitag bei 17,2. Damit wäre es theoretisch möglich vor Zuschauern zu spielen.

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Nicht mit dabei sein werden allerdings Fans des FC St. Pauli. Gäste-Fans sind – auch wenn sie aus der gleichen Stadt kommen – nicht erlaubt. (fs)