Udo Lindenberg und Judith Rakers: So hast du Hamburger Promis noch nie gesehen

Udo Lindenberg und Judith Rakers sowie viele andere Hamburger Promis sind jetzt auf ganz besondere Weise zu sehen. (Symbolbilder)
Udo Lindenberg und Judith Rakers sowie viele andere Hamburger Promis sind jetzt auf ganz besondere Weise zu sehen. (Symbolbilder)
Foto: picture alliance/dpa | Axel Heimken, picture alliance / rtn - radio tele nord | rtn, patrick becher (Montage MOIN.DE)

Viele Prominente in Hamburg sind ja unter anderem auch für ihre Charity-Arbeit bekannt. So wurde Udo Lindenberg erst kürzlich von „Unicef“ mit einem Ehrenpreis für sein Engagement ausgezeichnet (MOIN.DE berichtet). Auch Judith Rakers spricht nicht nur für die „Tagesschau“, sondern versucht mit ihrer medialen Präsenz Licht auf diejenigen zu werfen, die unsere Hilfe brauchen, wie beispielsweise in der Reportage „Hand in Hand für Norddeutschland“ (>>> hier erfährst du die ganze Geschichte).

Nun haben sich einige Promis aus Hamburg mit Maske in einem Album verewigen lassen. Das Sammelfieber ist ausgebrochen. Hunderte Menschen suchen Klebebildchen für ein „Charity-Corona-Panini-Sammelalbum“ mit Berühmtheiten und Machern – und spenden damit für die gebeutelte Kultur. Tausche auch du Udo Lindenberg gegen die glitzernde Judith Rakers!

Udo Lindenberg, Judith Rakers und viele mehr: Das Sammelfieber ist ausgebrochen!

Leopardenmuster, Kussmund, bunte Glitzerpailletten, schlichtes Schwarz oder süße Tiermotive - rund 200 Hamburger Berühmtheiten und Macher haben für einen guten Zweck den „Schnutenpulli“ angezogen und sich damit fotografiert.

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Die Bilder sind nun Teil eines neuen Panini-Sammelalbums. Mit dem Heft mit 240 Klebebildchen soll die am Boden liegende Kultur- und Clubszene der Hansestadt unterstützt werden. Alle Einnahmen kommen direkt Hamburger Künstlern zugute. Die Macher des Sammelalbums #TeamHamburg, Oliver Wurm und Alexander Böker, wollten mindestens 100.000 Euro damit einnehmen.

„Wir können mittlerweile sagen, dass wir sehr wahrscheinlich das Ziel erreichen werden und vielleicht sogar darüber kommen“, sagte Wurm der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

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Das kleine Hamburger Medienbüro hat mit dem „Charity-Corona-Panini-Sammelalbum“ in mehrerlei Hinsicht einen Nerv getroffen.

„Es ist wahnsinnig gut angelaufen. Wir haben mehr als 2000 Pakete verschickt. Die Bilder werden tatsächlich bundesweit gesammelt und die Aktion funktioniert auf mehreren Ebenen richtig gut“, so Böker. So habe das Dreier-Team gemeinsam mit seinen Partnern mit dem Album ein durchaus zeithistorisches Dokument geliefert und es mit dem Aufruf verbunden, nun noch einmal gemeinsam durchzuhalten und Masken zu tragen.

„Panini-Sammelalbum“ mit Hamburger Promis voller Erfolg

Zudem würden die Menschen, die in dem Album drin sind – etwa Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), die evangelische Bischöfin Kirsten Fehrs oder Panikrocker Udo Lindenberg – sehr stark hinter der Idee stehen und immer wieder öffentlichkeitswirksam auf die Aktion hinweisen.

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Das haben wir ihm dann natürlich gleich geschickt“, so Wurm. „Tschentscher hat beispielsweise kürzlich am Ende eines Radiointerviews gesagt, dass er noch das Bild von sich sucht.

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Und als drittes sei das Sammeln, (Online)-Tauschen und Kleben auch eine schöne Abwechslung in diesen trüben Zeiten. Zudem würden damit die rund 1000 Kioske und Verkaufsstellen in und um Hamburg unterstützt, die die Klebebildchen verkaufen.

Udo Lindenberg steht absolut hinter der Idee

Die Idee von Wurm und Böker, die in den vergangenen zehn Jahren bundesweit bereits mehr als 50 Kollektionen herausgebracht haben, hat auch in anderen Städten Interesse an Sammelalben mit den Berühmtheiten der Region geweckt. So kurzfristig sei das allerdings nicht umsetzbar, sagte Böker. Aber das Team arbeite an einer Strategie, um zukünftig Lösungen dafür bieten zu können.

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50 000 Alben und 2,5 Millionen Aufkleber waren zum Jahresende über die Original-Panini-Druckmaschinen in Italien gelaufen. 24 der 240 Bilder sind die beliebten Glitzerbildchen. Die Druckkosten haben rund 20 Marken und Unternehmen der Stadt übernommen. (dpa/pag)