Aida-Chef schreibt Alarm-Brief – der Inhalt betrifft alle Kreuzfahrt-Fans

Die Aida-Zentrale in Rostock
Die Aida-Zentrale in Rostock
Foto: imago images/BildFunkMV

Am 17. Oktober möchte Aida seine Wintersaison eröffnen. Mit Fahrten von Italien aus und einem Hygienekonzept.

Die Pandemie hat die komplette Branche schwer gebeutelt. Michael Thamm, Chef des italienischen Kreuzfahrt-Unternehmens Costa Crociere, soll nach Informationen der „Bild-Zeitung“ einen Brief geschrieben haben, dessen Inhalt alle Kreuzfahrt-Fans betrifft – Aida gehört zu Costa Crociere.

Kreuzfahrt: Diese Haushalts-Gegenstände sind an Bord verboten
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Aida: Kanaren sollen kein Risikogebiet mehr sein

Die Empfänger des Briefes: Gesundheitsminister Jens Spahn und Außenminister Heiko Maas. Thamm stellt demnach mehrere Forderungen. Die erste hat mit den Reisewarnungen zu tun: Es solle nicht mehr vor Fahrten auf Schiffen mit klaren Sicherheitskonzepten in abgesicherten Regionen oder Ländern wie Italien, Griechenland und den Kanaren gewarnt werden.

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Zweitens fordert Thamm gemäß „Bild“, dass die Kanaren kein Risikogebiet mehr sein sollen, wenn der aktuelle Positiv-Trend bei den Corona-Infektionen anhalte. Das betrifft Aida-Fans, da die „Aida Mar“ im November zu den Kanaren fahren soll.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • Der Firmensitz von Aida ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg

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Drittens soll Thamm Unterstützung bei Gesprächen mit der spanischen und kanarischen Regierung fordern.

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Aida: Kürzlich klang er noch optimistisch

„Wir können unser Unternehmen nur dann erhalten, wenn es uns gelingt, wieder Einnahmen durch Kreuzfahrtgäste zu generieren“, wird aus dem Schreiben zitiert. Die deutsche und internationale Kreuzfahrtbranche kämpfe um ihre Existenz. Durch den Kreuzfahrt-Stopp sei in sechs Monaten bereits ein Einnahmeverlust von 1,5 Milliarden Euro entstanden.

Erst vor Kurzem hatte sich Kreuzfahrt-Chef Michael Thamm noch optimistisch geäußert in Sachen Corona. Was genau er gesagt hat, kannst du >>> hier nachlesen.

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Weitere News zu Aida:

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Tui Cruises bietet schon seit einiger Zeit wieder Kreuzfahrten an – ebenfalls mit einem Hygienekonzept. Vor Kurzem hat es bei „Mein Schiff“ Aufregung wegen eines Fehlalarms gegeben. Alles rund um den Vorfall erfährst du >>> hier. (kbm)

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