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Aida lässt Rettungsboot zu Wasser – doch damit beginnt das Unglück

Aida

Fünf spannende Fakten über den Kreuzfahrt-Riesen

Auf einem Schiff der Aida kam es zu einem Einsatz der Rettungsboote.

Was dann passierte, sorgte bei einem Passagier der Aida sicher für einen unvergesslichen Moment.

Aida: Passagier verpasst Rettungsbooteinsatz

Als ein Passagier an Bord der Aida zur Reling ging, gelang ihm eine seltene Aufnahme. Zu sehen ist ein knallgelbes Rettungsboot, welches in den Seilen an der Bordwand des Kreuzfahrtschiffes hängt.

Der Passagier verpasste offensichtlich das Boot. Doch handelte es sich in diesem Fall – zum Glück des Urlaubers – nicht um einen Notfall, sondern um eine schief gelaufene Übung. Denn nach Angaben des Urlaubers gab es Probleme bei dem Test des Bootes, die er selbst jedoch nicht beobachten konnte.


Daten und Fakten zu Aida:

  • Aida ging aus der „Deutsche Seereederei“ hervor, einem volkseigenen Betrieb im Feriendienst der DDR
  • Nach der Wende beschloss das Unternehmen, Kreuzfahrtschiffe nach amerikanischem Vorbild zu bauen
  • Damit sollte das Prinzip eines Cluburlaubs auf die Kreuzfahrtreise übertragen werden
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge, Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere
  • Das Merkmal der Aida-Schiffe ist der Kussmund am Bug

Erst vier Stunden nach offizieller Abfahrt und mit einem Rettungsboot weniger konnte die Aida schließlich ablegen. Auf Facebook sorgte das Foto für heftige Resonanz.

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Aida-Passagiere wenig beeindruckt

Wenig beeindruckt von dem Bild zeigten sich die Aida-Fans. Denn an sich sind die Übungen der Rettungsboote nicht unüblich. Auch für Tender-Fahrten werden die Boote regelmäßig genutzt.

Tender-Fahrten gibt es dann übrigens bei den Häfen im Geiranger Fjord, bei Santorin sowie bei Cannes vor. Auch hier könnte man also mal ein Rettungsboot in Action sehen.


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Weil die Aida-Fans aber nicht wussten, dass der Passagier erst vier Stunden später abfuhr, weil das Boot feststeckte, fragten sie sich in den Kommentaren: „Was ist daran besonders?“. Doch „normal“, wie einige Menschen schrieben, war es diesmal nicht.