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Husum: Auto gerät auf tragische Weise in Hafenbecken – zwei Menschen sterben

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Einsatzkräfte ziehen mit einem Kran ein Auto aus dem Hafenbecken in Husum. Foto: picture alliance/dpa | Benjamin Nolte

Wohl jeder Mensch, der schon mal mit dem Auto an einem Hafenbecken ohne Zaun oder Absperrung geparkt hat, wird schon mal daran gedacht haben, was passieren könnte, wenn das Fahrzeug irgendwie ins Wasser gerät. In Husum an der Nordsee ist leider genau das jetzt auf tragische Art und Weise passiert.

Im dortigen Hafenbecken versank am Montag ein Auto beim Parken, zwei Menschen starben. Es kam zu dramatischen Szenen am Meer in Husum.

Husum: Augenzeugen hatten noch Kontakt

Wie „bos-inside“ schreibt, soll der Wagen an der Kaimauer in der Straße Rödemishallig zunächst noch an der Oberfläche getrieben haben, dann aber stetig gesunken sein.

Wie es weiter heißt, hatten Augenzeugen zunächst noch Kontakt zu den beiden Insassen, mussten letztlich aber hilflos mit ansehen, wie der Pkw komplett ins Wasser eintauchte.

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Laut „bos-inside“ war von dem Fahrzeug nichts mehr zu sehen als die Rettungskräfte ankamen.

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Husum: Beim Parken verunglückt

Bei den Verunglückten handle es sich um eine Frau und einen Mann, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Nord am Abend. Die Zeugen hätten beobachtet, dass der Wagen einparken wollte, dann einen Satz nach vorne gemacht habe und ins Wasser gestürzt sei.

Laut Polizei seien die beiden Insassen 69 Jahre alt. Nach Zeugenaussagen hat der Fahrer vermutlich aufgrund von einem Fahrfehler die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, nachdem er das Auto an der Hafenkante eingeparkt hatte. Taucher der DLRG bargen letztlich die Leichen.

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Auch Rettungstaucher aus Flensburg machten sich auf den Weg zur Unglücksstelle – doch noch während deren Anfahrt konnten die Insassen des Fahrzeugs geborgen werden. (rg/dpa)