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„Nord bei Nordwest“: Irre Szenen in der neuen Folge – wer blickt da noch durch?

„Nord bei Nordwest“: Irre Szenen in der neuen Folge – wer blickt da noch durch?

© NDR/Gordon Timpen

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Achtung, hier ist Konzentration gefordert. Die Handlung der neuen „Nord bei Nordwest“-Folge erfordert von den Zuschauern voll Aufmerksamkeit.

Die Weihnachts-Episode mit dem dem Titel „Ho-ho-ho!“ lief am Ersten Weihnachtsfeiertag im Ersten und zeigte einen weihnachtlichen Kriminalfall. Doch das bekannte Ermittler-Trio aus Hannah Wagner, Hauke Jacobs und Jule Christiansen ist in der neuen „Nord bei Nordwest“-Folge noch in ganz andere Geschehnisse verwickelt.

„Nord bei Nordwest“: Ein Wechselbad der Gefühle

Die Aufregung im fiktiven Schwanitz ist groß. Mehmet Ösker fühlt sich nicht wohl im kleinen Örtchen an der Lübecker Bucht.

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Seine Vermieterin nimmt ihn aus, bis jetzt hat er den Kopf mit mehreren Jobs über Wasser gehalten – doch jetzt will er nur noch weg.

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Das ist „Nord bei Nordwest“:

  • „Nord bei Nordwest“ ist eine Kriminalfilmreihe der ARD
  • Die Reihe spielt in dem fiktiven Ort Schwanitz
  • Gedreht wird im Norden, häufig auch auf der Insel Fehmarn
  • Hinnerk Schönemann spielt Hauke Jacobs, einen ehemaligen LKA-Ermittler, der jetzt als Tierarzt tätig ist
  • Marleen Lohse spielt Jule Christiansen, eine Tierarzthelferin, bei der Aufklärung von Verbrechen mischt sie sich gerne mit ein
  • Hannah Wagner ist die Ermittlerin in Schwanitz, gespielt wird sie von Jana Klinge

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Die Pensionswirtin im Ort macht ihm zwar schöne Augen, doch sein Entschluss scheint festzustehen. Dumm nur, dass die Fähre, die er nehmen will, den Betrieb eingestellt hat. Dazu bricht der Deich im Nachbardorf, Mehmet Ösker steckt fest – und die „Liebes-Katastrophe“ nimmt ihren Lauf.

Ungewohnt emotionale Folge

Zudem geht es zwischen weiteren Bewohnern von Schwanitz heiß her: Der Bestatter hat sich unsterblich in die Polizistin verguckt (die aber in einen anderen), seine Assistentin wiederum in ihn.

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Jule muss sich um ausgesetzte Hundewelpen kümmern. Und um ein Kaninchen, das als Festtagsbraten vorgesehen ist. Natürlich spielen dann noch diverse Eifersüchteleien der Damen rund um Hauke eine gewisse Rolle.

Autor Holger Karsten Schmidt und Regisseur Ingo Rasper haben einen launigen und ungewohnt emotionalen Krimi inszeniert, in dem es schon irgendwie um die Aufklärung eines Mordes geht, aber im Grunde viel mehr um Gefühle – echte, falsche, enttäuschte.

Das führt gleich reihenweise zu ziemlich skurrilen Szenen, da bis hin zu den Nebenfiguren jeder in irgendwen anderen verliebt ist – zumeist unglücklich.

„Nord bei Nordwest“: Der Fall rückt in den Hintergrund

Dennoch gibt es auch einen Fall zu lösen. Der Weihnachtsmann liegt plötzlich erschossen auf dem Deich. Eigentlich wolle ein Familienvater im rot-weißen Kostüm Geschenke in Schwanitz verteilen.

Da der jedoch mit Erkältung im Bett liegt, springt ein Bekannter ein. Dieser schleicht vermummt über den Deich – und wird kurz darauf erschossen aufgefunden.

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TIerarzt Hauke Jacobs, Polizistin Hannah Wagner und Tierarzthelferin Jule nehmen die Ermittlungen auf, denn vermutlich ist das Opfer einer Verwechslung zum Opfer gefallen…

Zum Fest der Liebe dürfen sich neue und alte Fans von „Nord bei Nordwest“ also auf einen emotionalen Krimi freuen, der die Gefühle aller Beteiligten gehörig in Wallungen bringt.

Ob diese neue Art der Inszenierung den Zuschauern gefällt, bleibt abzuwarten. (dpa/wip)