Usedom stand vor einem gruseligen Rätsel – jetzt gibt es einen eindeutigen Hinweis

Auf der Insel Usedom gab es ein mysteriöses Rätsel zu lösen (Symbolbild).
Auf der Insel Usedom gab es ein mysteriöses Rätsel zu lösen (Symbolbild).
Foto: imago images/Leo

Ein mysteriöses Holzkreuz hat die Insel Usedom schon seit Wochen vor ein Rätsel gestellt. Es stand plötzlich an der Nepperminer Badestelle. Daran war das Foto einer Frau angebracht.

„Wir haben das Erdreich untersucht und keine Anzeichen dafür gefunden, dass es sich hierbei um eine Begräbnisstelle handelt“, sagte der der Benzer Bürgermeister Enrico Tesch. Nun gibt es einen eindeutigen Hinweis zu dem Holzkreuz auf Usedom.

Usedom: Lieblingsort eines Paares

Nachdem die „Ostsee-Zeitung“ kürzlich über das mysteriöse Kreuz berichtet hatte, meldete sich Monique Eggebrecht von der Insel Usedom bei der Redaktion: Das Kreuz an der Badestelle markiere den Lieblingsort eines Paares, das viele Jahre nach Neppermin in den Urlaub gekommen sei.

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Durch Zufall habe sie im Frühsommer an der Stelle einen Mann beobachtet, der das Kreuz mit dem Bildnis der Frau aufgestellt habe. Das Auto habe ein Dresdner Kennzeichen gehabt.

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Das ist Usedom:

  • Insel in der Ostsee
  • Die Insel hat zwei Grenzübergänge nach Polen
  • Usedom ist die zweitgrößte Insel Deutschlands
  • Bekannte Ostseebäder sind Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck

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Eggebracht kam später mit dem Mann aus Dresden ins Gespräch, als er dabei half, ihr ausgebüxtes Pferd wieder einzufangen.

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Angesprochen auf das Kreuz habe er gesagt, dass dies der Lieblingsplatz seiner an Krebs verstorbenen Frau gewesen sei, deren Erinnerung er auf diese Weise hier bewahren wolle. „Das war immer der Rückzugsort für die beiden. Die Seebestattung fand im Greifswalder Bodden statt“, sagte Eggebrecht der „Ostsee-Zeitung“.

Usedom: Benzer Bürgermeister ist erleichtert

Bürgermeister Enrico Tesch ist demnach erleichtert, dass die Spekulationen nun ein Ende haben. Er will einige Zeit abwarten und dann die an ein Grab erinnernde Stätte räumen lassen. Das Kreuz mit dem Foto der Frau soll eingelagert werden.

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Falls sich der Dresdner bei ihm meldet, könne man gern über eine andere Form des Gedenkens reden, zitiert die Zeitung den Bürgermeister.

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Private Trauerbekundungen auf öffentlichem Gemeindegrund seien nicht erlaubt. Erste Usedomer haben sich bereits dafür ausgesprochen, das Kreuz stehen zu lassen. (kbm)