Hamburger SV kämpft um Aufstieg – plötzlich liegt die Hoffnung auf IHM

Daniel Thioune trainiert mittlerweile Düsseldorf.
Daniel Thioune trainiert mittlerweile Düsseldorf.
Foto: IMAGO/osnapix

Heute trifft der Hamburger SV auf Hannover 96. Um die Aufstiegshoffnungen zu wahren muss gegen die Niedersachsen ein Sieg her.

Weil der Hamburger SV lange Zeit allerdings nicht wie ein Aufsteiger auftrat, ist man auf Schützenhilfe angewiesen. Ausgerechnet ein Trainer, der mit dem HSV den Abstieg verpasste, könnte zur Schlüsselfigur werden.

Hamburger SV hofft auf Düsseldorf

Als dritter Trainer versuchte sich Daniel Thioune in der Saison 20/21 daran, den HSV wieder zurück in die Bundesliga zu führen. Die Mission scheiterte. Noch vor Saisonende war Thioune in der Hansestadt wieder Geschichte.

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Mittlerweile steht er an der Seitenlinie von Fortuna Düsseldorf – und könnte so an den letzten beiden Spieltagen gehörig ins Aufstiegsrennen eingreifen. Denn die Fortuna spielt noch gegen den SV Darmstadt und den FC St. Pauli.

Hamburger SV braucht Schützenhilfe

In beiden Fällen hoffen die Hamburger auf Erfolge der Düsseldorfer. Gegen St. Pauli, damit sich der Stadtrivale aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet und gegen Darmstadt, damit man die Lücke zum Relegationsplatz schließen kann.

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Nachrichten zum Hamburger SV:

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Besonders das Duell gegen die Darmstädter könnte entscheidend sein. Bei Punktgleichheit hat der HSV aktuell die bessere Tordifferenz – und bekäme damit die Chance, in der Relegation aufzusteigen.

Hamburger SV: So stehen die Chancen

Die Hoffnung auf Unterstützung des Ex-Coaches ist dabei nicht weit hergeholt. Seit Thioune in Düsseldorf Mitte Februar übernahm, hat die Fortuna kein einziges Spiel verloren. So konnte man beispielsweise auch gegen Tabellenführer Schalke gewinnen.

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Bei aller Hoffnung: Letztlich ist der HSV natürlich auch auf sich selbst angewiesen. Gewinnt man gegen Hannover nicht, sieht es düster aus. (mh)