HSV-Vorstand Boldt und sein bescheidenes Ziel „keinen Trümmerhaufen zurückzulassen“

HSV-Vorstand Jonas Boldt will „keinen Trümmerhaufen zurücklassen“.
HSV-Vorstand Jonas Boldt will „keinen Trümmerhaufen zurücklassen“.
Foto: imago images

Hamburg. Jonas Boldt war heiß begehrt. Der große AS Rom soll großes Interesse am Vorstand des HSV gehabt haben. Doch Boldt bleibt dem Hamburger SV treu, verlängerte seinen Vertrag bis 2023.

„Mein Anspruch an mich ist, hier keinen Trümmerhaufen zurückzulassen, wenn ich mal nicht mehr hier bin“, verriet der 38-Jährige gegenüber der „FAZ“.

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HSV: Jonas Boldt hat mit Hamburger SV noch einiges vor

Boldt, der im Mai 2019 nach zwölf Jahren in Leverkusen zum HSV gekommen war, hat in der Hansestadt noch einiges vor. „Der HSV ist ein Statussymbol. In Hamburg interessiert es jeden, was beim HSV passiert, selbst wenn du dich nicht für Fußball interessierst. Das macht es so spannend. Jeder hat eine Meinung zum HSV“, sagt er.

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„Habe lieber zusammen Erfolg, als dass ich allein der Depp bin“

Boldt lobt immer wieder die Verdienste des Teams um ihn herum - angefangen von Vorstandskollege Frank Wettstein, Sportchef Michael Mutzel, Kaderplaner Claus Costa, Nachwuchschef Horst Hrubesch oder Aufsichtsratschef Marcell Jansen. „Wir arbeiten wirklich gut im Team. Ich habe lieber zusammen Erfolg, als dass ich allein der Depp bin“, erklärt Boldt.

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Boldt: „Der ganze Verein muss sich entwickeln“

Boldt hat noch einiges mit dem Hamburger SV vor. Nicht nur bei Kickern wie Onana, Kittel oder Narey sieht er noch jede Menge Steigerungspotenzial, auch beim Trainer.

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„Wir müssen als Klub in den entscheidenden Bereichen besser werden“, sagt Boldt im FAZ-Gespräch, „der ganze Verein muss sich entwickeln.“ Der Vorstand gehe dabei vorweg. (ms)