„Hartz und herzlich“ aus Rostock: Rentnerin geht aus dem Haus und kann es nicht fassen – „Da raste ich aus“

Rentnerin Regina ist auch ihren Rollator angewiesen.
Rentnerin Regina ist auch ihren Rollator angewiesen.
Foto: RTLZWEI

Als Rentnerin Regina bei „Hartz und herzlich“ aus dem Fenster blickt, kann sie es kaum glauben: Über Rostock hat sich eine Schneedecke gelegt. Worüber sie sich als Kind gefreut hätte, stellt sie heute vor eine Herausforderung.

Denn seit einem Herzinfarkt kann sich die Frau aus Rostock kaum noch ohne ihren Rollator gehen. Das stellt sie in der aktuellen „Hartz und herzlich“-Folge vor große Probleme.

„Hartz und herzlich“ aus Rostock: Wetter wird zum Hindernis

Denn Eis, Schnee und Glätte entwickeln sich zu gefährlichen Stolperfallen für die Rentnerin. Deshalb traut sie sich kaum aus der Wohnung. Schon mehrmals hat sie böse Erlebnisse mit dem Winterwetter gehabt. Besonders, wenn sie ihren Hund spazieren geführt hat.

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Das ist Rostock:

  • größte Stadt unter den 84 Städten in Mecklenburg-Vorpommern
  • rund 210.000 Einwohner (Stand 2020)
  • Hafenstadt reizt durch ihre attraktive Lage an der Ostsee
  • Bekannt ist sie außerdem als Universitätsstadt mit der im Jahr 1419 gegründeten Uni
  • nicht nur ein beliebter Urlaubsort, sondern auch Wirtschafts- und Verkehrsknotenpunkt im Norden Deutschlands

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„Er zieht wie ein Idiot“, erzählt sie. „Das ist nicht mehr normal, ich wäre fast hingeflogen“, fügt sie hinzu. Eigentlich wollte die Rostockerin zu den Stadtwerken, um eine wichtige Angelegenheit zu klären. Die Vorauszahlung für ihre Stromrechnung ist plötzlich um einiges höher.

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Für Regina, die mit 300 Euro im Monat leben muss, eine zusätzliche Ausgabe, die sie unbedingt sparen möchte. Statt 24 Euro soll sie plötzlich 36 zahlen. In der Vergangenheit kam es schon einmal zu Komplikationen mit dem Strom.

Die Stadtwerke hätten einmal den falschen Zähler abgelesen, erinnert sich Regina. „Ich muss mal anrufen, was da Fakt ist“, meint sie schließlich und greift zum Telefonhörer. Die Kundenzentren sind aufgrund des Lockdowns ohnehin geschlossen.

„Hartz und herzlich“ aus Rostock: Probleme lassen sich klären

„Es ist echt die Krönung“, murmelt sie genervt, als sie die Nummer der Stadtwerke wählt. Obwohl sie nicht persönlich vorbekommen kann, lässt sich das Problem am Telefon klären.

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Mit einem erfreulichen Ergebnis: Die Rentnerin bekommt hundert Euro gutgeschrieben. „Ich mache ganz selten das große Licht an und wasche einmal in der Woche“, erklärt sie dem Kamerateam. Dadurch habe sie wohl viel gespart.

„Hartz und herzlich“ aus Rostock: Rentnerin hat schöne Erinnerungen

Trotzdem muss die Rostockerin ihr Haus verlassen. Der Gang durch den Schnee fällt ihr schon ohne Hund schwer genug. Das erste Hindernis wartet direkt vor der Haustür: Auf der Rampe, über die sie den Rollator schieben muss, ist nicht gestreut worden.

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„Die sollen streuen, die Vögel“, schimpft sie. „Da raste ich aus heute“, wettert sie weiter. Glücklicherweise schafft Regina den Ausflug an die frische Luft ohne Zwischenfälle. Im Gegenteil weckt der Winter sogar einige schöne Erinnerungen bei der gebürtigen Thüringerin.

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Als Kind sie sie gerne Schlitten gefahren. „Ich bin auch früher gern in die Eishalle und ich kann auch Ski fahren“, erzählt sie. Zeiten, in denen sie noch besser zu Fuß war. Auch wenn es heute anders aussieht, bleiben der Rentnerin immerhin die Erinnerungen.

Die ganze Folge von „Hartz und Herzlich“ aus Rostock kannst du dir hier bei RTL+ ansehen. (lh)