Ostsee-Urlauber schrecken zurück, als sie plötzlich etwas im Meer entdecken

An den Ostsee-Stränden hinter ein Meeresbewohner Besucher regelmäßig am baden (Symbolbild).
An den Ostsee-Stränden hinter ein Meeresbewohner Besucher regelmäßig am baden (Symbolbild).
Foto: IMAGO / Leo

Baden in der Ostsee ist nicht ungefährlich. Strömungen oder starke Winde, die plötzlich auftauchen, haben selbst erfahrenen Schwimmern bereits das Leben gekostet. Im Meer verbergen sich aber noch andere Gefahren.

Manche davon sind zwar nicht tödlich, aber trotzdem schmerzhaft. Deshalb wagen sich so manche Ostsee-Besucher nicht ins Wasser. So ging es kürzlich einem Familienvater, de auf einer Insel eine beunruhigende Entdeckung machte.

Ostsee: Diese Begegnung könnte schmerzhaft werden

Auf Usedom habe ein Mann mit seiner zehn Monate alten Tochter baden gehen wollen, schreibt der „Nordkurier“. Doch dann machte er eine Entdeckung, die ihn zögern ließ. Und sicher schon manch anderen Badegast.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Am Strand in Ahlbeck lagen unzählige Quallen. „Ein schöner Anblick war es nicht“, berichtet der Urlauber. Mit seiner jungen Tochter habe er kein Risiko eingehen wollen, deshalb vermied er das Wasser dann wohl.

Der Vater hatte Angst, dass es sich bei den Quallen um Feuerquallen handeln könne, denn eine Berührung mit den Tentakeln ist sehr schmerzhaft.

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Die Touristeninformationen von Ahlbeck und Zinnowitz gaben gegenüber dem „Nordkurier“ Entwarnung für alle Ostsee-Liebhaber. Dieses Jahr seien noch keine Feuerquallen gesichtet worden. Deshalb handelte es sich bei den Quallen, die der Urlauber entdeckte, vermutlich nur um die harmlosen Ohrenquallen. Ihr Aussehen ähnele zwar dem von Feuerquallen, aber bei Berührung würden sie keine Schmerzen verursachen.

Nach Angaben des Internetportals „Ostsee“ ist der natürliche Lebensraum von Feuerquallen tatsächlich die Nordsee. Im Spätsommer würden sie nur durch Wind und Strömung in die Ostsee treiben.

Ostsee: Wenn der Wind dreht, ist alles wieder gut

Sobald der Wind aber wieder aus östlicher Richtung komme, würden die Quallen wieder in ihre Heimat zurücktreiben.

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Allzu viele Sorgen muss man sich um Begegnungen mit Feuerquallen in der Ostsee demnach also nicht machen. Sollte man doch mal glauben, eine zu sehen, kann man ja auch immer noch einen großen Bogen um sie herum machen. (fk)