„Rote Rosen“-Star hat diesen Vorfall an der Ostsee bis heute nicht vergessen – „Alles verloren“

”Rote Rosen”: Das ist die beliebte Telenovela im Ersten

Rote Rosen ist eine der am längsten laufenden Telenovelas im deutschen Fernsehen.

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Eine Auszeit an der Küste, dass scheint bei Promis sehr beliebt zu sein. Ob Moderator Jörg Pilawa, der Nebel auf der Nordsee-Insel Amrum seine zweite Heimat nennt (MOIN.DE berichtete) – oder Angelo Kelly, für den Warnemünde „der schönste Ort in ganz Deutschland“ ist (MOIN.DE berichtete). Auch der ein oder andere Star von „Rote Rosen“ erinnert sich gerne an Erlebnisse am Meer.

Fans der Daily-Novela werden sich bestimmt noch an die 17. Staffel erinnert, in der Astrid und Alex am Ostsee-Strand waren – frisch verlobt. Und weil Lüneburg recht nördlich liegt, wäre eine Fahrt ans Meer an den drehfreien Wochenenden auch für die Darsteller möglich.

MOIN.DE hat daher bei den „Rote Rosen“-Stars nachgefragt, was die Lieblingsorte an der Küste sind. Ein Schauspieler nennt dabei gleich drei. Denn nur ein Lieblingsort sei nicht fair gegenüber seinen anderen.

„Rote Rosen“: Er beginnt mit Juist

Claus Dieter Clausnitzer spielt in „Rote Rosen“ Hannes Lüder, und das bereits seit 2012. Seit Jahren ist er fester Bestandteil der ARD-Telenovela. MOIN.DE hat er seine drei Lieblingsorte an der Küste verraten. Er beginnt mit Juist.

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Zum 60. Geburtstag hatte er sich einen Kurzurlaub auf die Nordsee-Insel geschenkt, „wobei im Januar natürlich die klassische Nebensaison ist“. Das war vor 22 Jahren – am 15. Januar wird Claus Dieter Clausnitzer 82 Jahre alt. Er ist 1939 in Saarbrücken geboren.

Auch wenn sein Kurzurlaub auf Juist schon ein Weilchen zurückliegt, hat er ihn noch immer in sehr guter Erinnerung. Schon die Überfahrt mit dem Schiff sei „ein Heidenspaß“ gewesen. Dann erwartete ihn eine große Überraschung: „Der Vermieter der Ferienwohnung holte uns nicht mit dem Auto ab, sondern ein Pferdetaxi wartete auf uns. Juist ist autofrei – wusste ich nicht!“

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Das ist „Rote Rosen“:

  • „Rote Rosen“ ist eine deutsche TV-Serie, die in Lüneburg spielt
  • Als erste deutsche Telenovela stehen bei „Rote Rosen“ Frauen mittleren Alters im Mittelpunkt
  • Seit 2006 wird „Rote Rosen“ außer an Feiertagen montags bis freitags in der ARD ausgestrahlt
  • Die Produktion war zunächst auf 100 Folgen begrenzt
  • Inzwischen wird die 18. Staffel von „Rote Rosen“ ausgestrahlt

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Fast jeden Abend seien sie im Fischrestaurant am Hafen gewesen. „Wir haben uns quasi eine Woche lang von Fisch ernährt – und die urigen Teehäuser bieten mehr als nur Ostfriesentee“, meint er vielsagend.

Auf einen klassischen Touriprogrammpunkt hat er damals auf Juist jedoch verzichtet: eine Wattwanderung. Müsse im Januar nicht sein, sagt er. „Stattdessen Kutschfahrten und lange Spaziergänge am Strand. Bei der Luft Erholung pur!“

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Der zweite Aufenthalt an der Küste, von dem er berichtet, liegt ebenfalls eine Weile zurück – vergessen wird er ihn aber wohl nie. Und in diesem Fall hatte es Claus Dienter Clausnitzer nicht an die Nordsee, sondern an die Ostsee gezogen.

„Rote Rosen“: Ein ereignisreicher Abend in Travemünde

Während eines längeren Gastspiels in Hamburg habe ein Freund von ihm unbedingt „die mondäne Spielbank in Travemünde“ kennenlernen wollen. „Als wir abends mal keine Vorstellung hatten, haben wir drei uns so richtig in Schale geschmissen und mit Jetons in Höhe von 50 DM ab zum Roulettetisch.“

Den Euro gab es damals noch nicht. Heute gibt es das Casino in Lübeck-Travemünde nicht mehr. Erfolg hatten Claus Dieter Clausnitzer und seine Freunde am Roulettetisch leider nicht. „,Rien ne va plus' – Natürlich alles verloren!“

Ins Casino seien sie nie wieder gegangen, stattdessen oft an den Timmendorfer Strand. „Es war ein warmer, sonniger Mai, sodass wir meist im Strandkorb relaxten und auch kurz ins Meer gingen – aber nur bis zum Oberschenkel.“

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Neben Juist und Timmendorfer Strand ist da noch ein dritter Ort an der Küste, der es dem Schauspieler angetan hat.

„Rote Rosen“: Neben Proben auch Ferienspaß

Norderney. Die Insel habe er kennengelernt, als Regisseur Reinhard Göber für das Theater Dortmund „Totentanz“ von August Strindberg inszenierte. Claus Dieter Clausnitzer spielte in dem Ehedrama den Edgar. „Wir probten auf Norderney und so verbrachte ich dort mit meinen Kollegen und dem Regisseur die Theaterferien.“

Von 1976 bis 2010 war Claus Dieter Clausnitzer Ensemble-Mitglied des Schauspiels Dortmund. In Dortmund lebt er bis heute. Loriot-Fans kennen Clausnitzer aus Sketchen, „Tatort“-Fans als den Vater von Hauptkommissar Thiel aus dem Münster-„Tatort“. Und „Rote Rosen“-Fans kennen ihn selbstverständlich als Hannes Lüder.

„Außer Proben im Leuchtturm und Textlernen hatten wir auch Ferienspaß: Wanderungen durch die Salzwiesen, gemeinsame Radtouren, Wattwanderungen, Ausflüge zur Seehundbank, Inselrundfahrt mit Bimmelbahn“, sagt der Schauspieler über seine Zeit auf Norderney.

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Und noch etwas ist ihm in Erinnerung geblieben: „Der Duft des Flieders war im Sommer fast schon narkotisierend.“

Später hat er auch privat Kurzurlaube auf Norderney gemacht. Es scheint ihm so gut gefallen zu haben, dass es ihn gleich mehrfach zurück auf die Insel zog. Für alle, die es ihm gleich tun wollen, hat er noch einen Tipp parat: „Den Wagen besser auf dem großen Parkplatz in Norddeich stehen lassen.“

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Claus Dieter Clausnitzers Beschreibungen vom Sommer am Meer kommen an diesen grauen Wintertagen genau richtig. Den Flieder auf Norderney riechen oder im Strandkorb am Timmendorfer Strand in der Maisonne dösen – das wär's jetzt.

Von Norderney gab es kürzlich ein erstaunliches Foto. Was auf der Insel passiert, während keine Touristen da sind, kannst du >> hier lesen.